Meningitis
Meningitis: Symptome der Hirnhautentzündung05.09.2013, 15:48 Uhr | ah (CF)
Die Meningitis (Hirnhautentzündung) ist eine ernstzunehmende Krankheit und kann zu bleibenden Schäden des Nervensystems und sogar zum Tod führen. Sie wird meist durch Viren, aber auch Bakterien wie Meningokokken ausgelöst. Die Symptome sind ähneln anfangs typischen Grippe- oder Erkältungsbeschwerden. Nach einigen Tagen kommen Nackensteife, Bewusstseinstrübung und starke Unruhe hinzu.
Die Inkubationszeit einer Hirnhautentzündung dauert etwa drei bis vier Tage. Nach dieser Zeit bemerkt der Betroffene erste Meningititis-Symptome: Er fühlt sich schlapp und müde, entwickelt ein schweres Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und hohes Fieber. Wie die "Apotheken Umschau" in ihrem Online-Portal berichtet, begleitet typischerweise eine ausgeprägte Nackensteifheit diese grippeähnlichen Meningitis-Symptome. Dann können Patienten ihren Kopf kaum so weit nach vorne beugen, dass dieser auf der Brust aufliegt. Seitliche Drehbewegungen verursachen hingegen weniger Schmerzen. Bei entsprechenden Beschwerden sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen.
Ein steifer Nacken kann auf eine Gehirnhautentzündung hindeuten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Weitere Meningitis-Symptome sind Unruhe bis hin zur Bettflucht, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Krampfanfälle. Einige Betroffene sind während einer Hirnhautentzündung besonders lichtscheu, andere verlieren sogar das Bewusstsein.
Wie das Gesundheitsportal "onmeda.de" darstellt, äußert sich die Infektion bei Kleinkindern nicht durch einen steifen Nacken, sondern durch ein Anschwellen der Fontanelle, der Knochenlücke am kindlichen Schädel. Zudem verstärken sich Meningitis-Symptome wie Bauchschmerzen, Müdigkeit und Krampfanfälle meist sehr schnell, sodass die Kleinen kaum noch auf Reize reagieren und nur schwer zu wecken sind.
Weniger deutlich treten Meningitis-Symptome bei älteren Patienten zum Vorschein. Häufig verschleiern Begleiterscheinungen wie Durchblutungsstörungen oder Demenz, dass es sich um eine Hirnhautentzündung handelt.
In den meisten Fällen klingen Meningitis-Symptome, die entsprechend medikamentös behandelt werden, nach zehn bis 14 Tagen ohne Folgeschäden ab. Jeder Zehnte leidet aber mehrere Monate unter den Beschwerden. Nervenschäden bleiben hingegen selten zurück, so die AOK-Krankenkasse auf ihrer Internetseite. Auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Hirnhautentzündung zu sterben, sei relativ gering.
Bei einem schweren Verlauf kann die Virusinfektion jedoch das angrenzende Nervengewebe schädigen. Dann können Schwindel, Lähmungen, epileptische Anfälle, Hörstörungen sowie weitere Bewusstseins- und Sensibilitätsstörungen auftreten.
Grundsätzlich sind Art und Ausprägung der Beschwerden abhängig vom Typ der Viren. Eine lebensbedrohliche Komplikation einer Hirnhautentzündung durch Meningokokken ist eine Blutvergiftung, kurz Sepsis. Darauf deuten kleine rote oder braune Flecken auf der Haut hin, die sich zu großen, dunkelroten Stellen und Blutbläschen entwickeln. Diese Meningitis-Symptome treten bei etwa jedem dritten Meningokokken-Fall auf, wie die "Apotheken Umschau" zusammenfasst.
Um zu verhindern, dass sich eine Hirnhautentzündung riskant entwickelt, sollten Sie bei dem ersten Verdacht einen Arzt konsultieren. Dieser wird die Krankheit dann mit einer Antibiotika-Therapie behandeln, berichtet das Gesundheitsportal "Net Doktor". Personen, die Kontakt mit einem Meningitis-Kranken hatten, sollten ebenfalls einen Arzt konsultieren.
Gegen bestimmte Erreger der Hirnhautentzündung können Sie sich impfen lassen. Impfungen gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Meningokokken, Pneumokokken werden sogar von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) für alle Kinder als Grundimmunisierung empfohlen.
Eine FSME-Impfung sollten Sie ebenfalls in Betracht ziehen, besonders dann wenn Sie im Verbreitungsgebiet der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FMSE) leben. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine entzündlichen Erkrankung des Gehirns.
Das Gesundheitsportal "onmeda.de" empfiehlt nach einem Aufenthalt im Freien den Körper nach Zecken zu untersuchen und diese gegebenenfalls zu entfernen, denn die Parasiten gelten als Überträger der Krankheit.
05.09.2013, 15:48 Uhr | ah (CF)
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