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Keuchhusten-Symptome: So erkennen Sie Pertussis

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Nicht nur Kinderkrankheit  

Keuchhusten-Symptome: So erkennen Sie Pertussis

| tl (CF)

Keuchhusten galt lange Zeit als Kinderkrankheit. Inzwischen sind aber immer mehr Jugendliche und Erwachsene von der sogenannten Pertussis betroffen. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Keuchhusten-Symptome.

Keuchhusten-Symptome bei Jugendlichen und Erwachsenen

Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind Keuchhusten-Symptome nicht so eindeutig zu identifizieren wie bei Kindern. In der Regel leiden die beiden älteren Gruppen wochenlang unter starkem, anhaltendem Husten. Im Durchschnitt wird aber erst beim dritten Arztbesuch eine Pertussis festgestellt, schreibt das Portal „Elternwissen.de“.

Keuchhusten-Symptome: So erkennen Sie Pertussis. In der ersten Phase von Keuchhusten zeigen sich bei Kindern meist typische Erkältungssymptome wie Fieber und Husten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In der ersten Phase von Keuchhusten zeigen sich bei Kindern meist typische Erkältungssymptome wie Fieber und Husten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diese Situation ist vor allem für Babys lebensgefährlich, denn die Krankheit ist höchst ansteckend. Auch bleibt bei Erwachsenen häufig der charakteristische Stakkato-Husten aus, ein krampfartiges Husten und Keuchen, das mehrere Minuten dauert. Vielmehr verläuft die Krankheiten ähnlich wie eine Bronchitis, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Zeigt sich bei Betroffenen daher lang anhaltender und chronischer Husten, sollte ein Arzt immer auch Keuchhusten als mögliche Ursache in Betracht ziehen.

Keuchhusten-Symptome bei Kindern: Die Anfangsphase

Erst etwa 20 Tage nach der Ansteckung treten die ersten Symptome auf, heißt es auf der Internetseite der „Apotheken Umschau". In diesen Tagen, der so genannten Inkubationszeit, ist die Infektionsgefahr am höchsten. Nach dem Auftreten der ersten Symptome verläuft die Krankheit bei Kindern in der Regel in drei Phasen.

Die Anfangsphase: In der ersten Phase wirkt die Pertussis zunächst wie eine normale Erkältung mit erhöhter Temperatur, Husten und Müdigkeit. Dieses Stadium dauert etwa ein bis zwei Wochen an.

Die zweite und dritte Phase des Keuchhustens bei Kindern

In der zweiten Phase tritt meist der charakteristische Stakkato-Husten auf. Eben diese Phase fällt bei erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen entweder weg oder tritt weniger ausgeprägt auf. Die Hustenanfälle mit Stakkato-Husten treten oft nachts auf. Die betroffenen husten dann mehrere Male hintereinander in trockenen Stößen und ringen dabei um Luft. Darauf folgen keuchende und pfeifende Atemzüge, woher die Erkrankung auch ihren Namen hat.

Oftmals würgen die Kranken nach einer Attacke auch Schleim oder müssen sich im schlimmsten Fall sogar erbrechen. Die körperliche Anstrengung durch die Attacken bringt Begleiterscheinungen wie Muskelkater, Bauch- und Kopfschmerzen mit sich. Diese Phase kann vier bis sechs Wochen anhalten.

Die Endphase: Die dritte Phase hält etwa zwei bis vier Wochen an. Der Husten wird etwas schwächer und kommt seltener vor. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sich diese Phase auch bis zu sechs Wochen hinziehen.

Impfempfehlung für Jugendliche und Erwachsenen

Kinder werden vor der Einschulung zwar gegen die Pertussis geimpft, Jugendliche und Erwachsene können aber mittlerweile nicht mehr ausreichend geschützt sein. Da seit 2009 immer mehr Jugendliche und Erwachsene an Keuchhusten erkranken, empfiehlt die ständige Impfkommission "STIKO" auch eine Impfung für diese Altersgruppen. Für den richtigen Schutz vor der vermeintlichen Kinderkrankheit sollte daher rechtzeitig an eine weitere Impfung gedacht werden, um die Wirkung aufzufrischen.

Außerdem empfiehlt sich eine Impfung besonders für Frauen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft, genau wie für Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Der Impfstoff wird nicht einzeln verabreicht, sondern gleichzeitig mit der Impfung gegen Diphterie und Tetanus.

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