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Keuchhusten trotz Impfung? Möglich

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Keuchhusten trotz Impfung? Möglich

| om (CF)

Viele Impfungen, wie zum Beispiel gegen Masern, werden im Kindesalter verabreicht und schützen dann ein Leben lang. Keuchhusten kann jedoch trotz Impfung nach einigen Jahren wieder ansteckend werden.

Vorurteile und Gerüchte über die Keuchhusten-Impfung

Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) ist bereits seit längerer Zeit mit Vorurteilen behaftet. Da ein früher verwendeter Impfstoff häufig starke Nebenwirkungen hervorrief, wurde die Impfung zeitweise nicht mehr empfohlen. Sie hat zuweilen noch bis heute einen schlechten Ruf, obwohl der veraltete Impfstoff mittlerweile nicht mehr verwendet wird.

Nach Angaben des Hauptstadtportals "berlin.de" hält sich aber noch ein anderes Gerücht hartnäckig. Nämlich, dass die Keuchhusten-Impfung, wenn sie verabreicht wurde, lebenslängliche Immunität garantiert. Das ist jedoch aus mehreren Gründen nicht der Fall.

Warum Keuchhusten trotz Impfung ansteckend sein kann

Meist erfolgt eine Infektion mit Keuchhusten trotz Impfung dann, wenn ein Kind zwar bereits die ersten von mehreren Impfungen erhalten hat, die notwendigen Auffrischungen aber ausgeblieben sind, weil sie für unnötig befunden oder einfach vergessen wurden. Laut dem Gesundheitsportal "netdoktor.de" wird die hohe Zahl von Erwachsenen, die jedes Jahr an Keuchhusten erkrankt, auf dieses Problem zurückgeführt. Es kann aber auch vorkommen, dass die regulären Impfungen für eine Grundimmunisierung nicht ausgereicht haben. In diesem Fall kann der Keuchhusten trotz Impfung ausbrechen, fällt dann aber weniger heftig aus.

Wichtig zu wissen ist, dass der Impfschutz, auch wenn alle Impfungen erfolgt sind und die notwendige Grundimmunisierung stattgefunden hat, in jedem Fall nur zeitlich begrenzt ist. Mediziner gehen dabei von einem Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren aus. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin erklärt dazu: „Wegen der begrenzten Dauer der Immunität sowohl nach natürlicher Erkrankung als auch nach vollständiger Impfung können sich immunisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder mit Keuchhusten neu infizieren.“

Vor allem Jugendliche und Erwachsene, die regelmäßig Kontakt mit Kleinkindern haben, sollten sich laut RKI daher fristgerecht mit einer Vakzination vor Pertussis schützen. Denn Keuchhusten kann für die Kleinen lebensbedrohlich sein. Frauen mit Kinderwunsch sollten im Idealfall bereits vor der Schwangerschaft eine Keuchhusten-Impfung vornehmen lassen.

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