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Ein Wasserbett kaufen – da scheiden sich die Geister. Denn noch immer hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass ein Wasserbett den Schlaf nicht fördert, sondern stört. Sei es durch Wellengang, unruhiges Schwappen oder die Angst vor Überschwemmungen. Alles Schnee von gestern. Das Wasserbett hat sich gemausert und ist mittlerweile eine absolut ernst zu nehmende Konkurrenz zu herkömmlichen Matratzen. Wichtig ist bei der Wahl nur, auf Qualität zu setzen!
"Wasserbetten passen sich perfekt der Form des Körpers an und stützen ideal die Wirbelsäule", so die Aussage vieler Anhänger der Matratzenalternative. Jedoch stimmen nicht alle Orthopäden und Schlafexperten dieser Aussage zu. Bemängelt wird laut "Öko-Test" die oftmals hohe Einsinktiefe, die nicht gerade förderlich für die Wirbelsäule ist. Richtig gefüllt und vom Profi beraten, lässt sich aber auch dieses Problem lösen. Das Resultat: Keine Verspannungen, keine Schmerzen, sondern ein erholsamer Schlaf. Die zusätzliche Wärme des individuell beheizbaren Wassers sorgt zudem für eine optimale Entspannung der Muskulatur. (Wasserbetten: Helfen Sie tatsächlich bei Rückenschmerzen?)
Was Sie über Wasserbetten wissen sollten (Quelle: imago)
Allerdings sind Wasserbetten nicht jedermanns Sache, so "Schöner Wohnen". Denn die Schlafgewohnheiten und -bedürfnisse des Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Achten Sie deswegen unbedingt darauf, nur ein Wasserbett auszuwählen, auf dem Sie vielleicht vor dem Kauf zur Probe einmal schlafen dürfen.
Viele Anbieter werben damit, dass Sie als Käufer das erstandene Wasserbett erst einmal für mehrere Wochen daheim testen können. Grund: Der oftmals hohe Preis schreckte in der Vergangenheit immer wieder Kunden ab. Um Interessenten zu überzeugen, wird Ihnen neben dem Probeschlafen heute oftmals auch ein mehrmonatiges Umtauschrecht eingeräumt. (Matratzenkaufen: Das ist wichtig)
Ein Wasserbett ist in verschiedene Kammern untereilt. In Fachgeschäften gibt es zu jedem Modell spezielle Schauwürfel, die Ihnen einen Blick ins Innere eines Wasserbetts erlauben. Die Vinylstärke ist entscheidend für die Stabilität und den Härtegrad. Heute gibt es sogenannte „Dual“-Systeme, bei denen die beiden Seiten des Bettes nicht nur individuell an das jeweilige Körpergewicht angepasst werden, sondern auch voneinander unabhängig sind.
Übrigens brauchen Sie auch keine Panik vor Überschwemmungen zu haben: Die oberste Schutzschicht ist ausgesprochen dick und für den Fall der Fälle verhindert eine spezielle Auffangkammer größere Katastrophen. Eine solche Panne ist allerdings höchst unwahrscheinlich, so "Öko-Test".
Zuhause.de: Wasserbetten – Vor- und Nachteile im Check
Da sich auf dem Vinyl Kondenswasser und Schweiß sammeln, braucht das Bett eine Heizung zur Verdunstung. Klar, dass dabei einiges an Strom verbraucht wird. Die Kosten beziffern sich auf rund 100 Euro im Jahr. Noch ein Wort zur Pflege: Ein spezieller Vinyl-Reiniger reicht, um die Matratze regelmäßig zu säubern. Es empfiehlt sich allerdings, nur gute Qualität zu kaufen. Ein möglicher Gradmesser für die Qualität sind Hersteller, die sich seit einigen Jahren auf dem Markt bewährt haben. (Alles zum Thema Schlaf)
Softside | Wassermatratze (in jedes Bett einbaubar, oder freistehend) |
Hardside | Wasserkern (durch festen Bettkastenrand gehalten) |
Masterpiece | Wasserkern (gepolsterter Möbelrahmen, Mischung aus Soft- und Hardside) |
Niveau | Wasserkern mit Ausgleichstank (für unterschiedliche Körpergewichte) |
Leichtgewicht | Wasserbett mit geringer Füllhöhe (kann auf gewöhnliche Matratze aufgelegt werden) |
Höhenverstellbar | Wasserbett mit flexiblem Kopf- und Fußbereich |
Quelle: sk (CF) / (bec)
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