30.04.2013, 15:25 Uhr | je (CF)
Grüner Tee enthält verschiedene gesunde Wirkstoffe wie Vitamine und Mineralien und kann sogar die Zahnpflege fördern. Aber hilft das Heißgetränk auch gegen Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose oder Alzheimer? Bewiesen ist das noch nicht, Wissenschaftler untersuchen die Wirkung des Tees aber weiterhin.
Hierzulande ist grüner Tee in erster Linie ein entspannendes und wohltuendes Genussmittel. Er wird aus der gleichen Pflanze gewonnen wie der schwarze Tee: der Camellia sinensis. Seine weitere Herstellung läuft aber anders ab. Im Gegensatz zum Schwarztee findet bei der Produktion von grünem Tee kein Gärungsprozess, auch Fermentierung genannt, statt. Stattdessen wird er mit heißem Dampf behandelt und behält daher auch seine grüne Farbe.
Grüner Tee ist gesunder Genuss mit Genesung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wie das Portal gesundheit.de berichtet, enthält grüner Tee verschiedene Mineralien wie Kalzium, Fluorid und Kalium sowie die Vitamine A, B, C und B 12. Er soll außerdem das Zahnfleisch und die Zähne stärken. Als gesund gelten auch die sogenannten Flavonoide im grünen Tee, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie sind Teil des Schutzmechanismus von Pflanzen und können auch den Stoffwechsel im menschlichen Körper positiv beeinflussen. So sollen Sie beispielsweise das Immunsystem stärken, Entzündungen verhindern und das Risiko der Entstehung von Krebszellen vermindern. (Grüner Tee: Hilfreicher Schlankmacher?)
Ob die Inhaltsstoffe von grünem Tee in der Medizin gezielt eingesetzt werden können, ist allerdings noch nicht erwiesen. Forscher untersuchen ihn aber mit großem Interesse. Vor allem die Substanz Epigallocatechingallat (EGCG) ist laut Medienberichten im Fokus der Wissenschaftler. Erwiesen ist laut dem Magazin "Der Spiegel" bereits, dass EGCG den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach einem stärkehaltigen Essen verlangsamen kann. Zwei Tassen grüner Tee zum Essen würden laut Forschern genügen, um den Blutzuckeranstieg zu halbieren.
Wissenschaftler erhoffen sich aber auch bei anderen Beschwerden und Krankheiten viel von der Wirkung von EGCG. Unter anderem untersuchen sie den Effekt der Substanz auf Alzheimer, verschiedene Krebsformen und Multiple Sklerose. Endgültige Ergebnisse stehen in diesen Bereichen noch aus. (Grüner Tee oder schwarzer Tee? Die Unterschiede)
Übergießen Sie den Tee mit 70 bis 80 Grad heißem Wasser oder geben Sie den Tee in das Wasser. Heißer oder gar kochend sollte das Wasser nicht sein, weil die hohe Temperatur sonst die Vitamine des Tees zerstören kann und der Tee durch gelöste Gerbstoffe außerdem einen bitteren Geschmack annimmt. In der Regel lässt man grünen Tee nur bis zu zwei Minuten ziehen. Es gibt aber auch Sorten, die bis zu 4 Minuten ziehen dürfen. (Schwarzer Tee: Wirkung und Zubereitung)
30.04.2013, 15:25 Uhr | je (CF)
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