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Stockbrot: Rezepte und Tipps für den Lagerfeuer-Klassiker

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Grill-Rezepte

Stockbrot: Rezepte und Tipps für den Lagerfeuer-Klassiker

30.04.2013, 17:48 Uhr | sikoe

Stockbrot ist ein beliebter Klassiker an jedem Lagerfeuer und macht besonders den Kleinen viel Freude – sie können den Teig um einen vorher selbst ausgesuchten und zugeschnittenen Stock wickeln und zusehen, wie das Brot langsam backt und gar wird. Wir zeigen, wie das Grundrezept für Stockbrot aussieht und geben Tipps für Varianten, die noch mehr Genuss bringen.

Stockbrot Grundrezept

Beim Stockbrot – in manchen Regionen auch Knüppelkuchen genannt – wickelt man den Teig um einen Stock und backt ihn über der Glut eines offenen Feuers. Sollten Sie in nächster Zeit keine Gelegenheit haben, ein echtes Lagerfeuer zu veranstalten, können Sie auch auf ein Feuer im Holzkohlegrill im eigenen Garten ausweichen. Wenn Familie und Freunde sich darum versammeln, ist die Stimmung bestimmt genauso gesellig.

Stockbrot: Rezepte und Tipps für den Lagerfeuer-Klassiker. Stockbrot am Lagerfeuer grillen  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Rezept für Stockbrot ist kinderleicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

Das Grundrezept für das Stockbrot ist kinderleicht und kann schnell zubereitet werden: Beliebt ist ein klassischer Hefeteig, den Sie aus 500 Gramm Mehl, einem Würfel Hefe, einer Tasse Milch, 100 Milliliter Öl, einer Prise Salz und einer Prise Zucker herstellen. Diese Menge sollte für ungefähr 10 Portionen Stockbrot ausreichen.

Das Mehl geben Sie zusammen mit dem Salz in eine Rührschüssel. Erwärmen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist, nehmen Sie sie von der Kochplatte und fügen Sie den zerbröselten Hefewürfel und den Zucker dazu. Damit sich die Hefe gut auflöst, verrühren Sie die Mischung gut und geben sie anschließend zum Mehl in die Rührschüssel. Das alles wird dann – am besten von Hand – zu einem glatten Teig geknetet.

Mit einem feuchten Tuch abgedeckt sollten Sie den Teig an einem warmen Ort ungefähr eine halbe Stunde ruhen lassen, bis er etwa auf das doppelte Volumen aufgegangen ist. Nun können Sie den Teig noch einmal auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und eventuell auch schon weitere Zutaten zufügen.

Stockbrot: Diese Varianten werden Ihnen schmecken

Damit etwas Abwechslung in ihren Lagerfeuer-Abend kommt, probieren Sie das klassische Stockbrot doch einmal in verschiedenen Varianten aus. Teilen Sie dafür den hergestellten Teig in mehrere Portionen und fügen Sie jeweils weitere Zutaten dazu. Für einen besonders würzigen und italienisch inspirierten Geschmack sorgen frische, gehackte Kräuter wie zum Beispiel Thymian, Oregano oder Rosmarin. Ganz Mutige versuchen auch mal eine Prise Lavendel.

Wenn Sie gerne scharf essen, mengen Sie unter den Stockbrotteig klein gehackte oder getrocknete Chilischoten. Klein gehackte Speckwürfel sorgen für ein besonders intensives und rauchiges Aroma.

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Stockbrot ohne Hefe

Wenn Sie auf Hefe als Zutat verzichten möchten, können Sie alternativ auch einen Quark-Öl-Teig als Basis herstellen. Hierfür benötigen Sie 150 Gramm Speisequark, 300 Gramm Mehl, sechs Esslöffel Milch, sechs Esslöffel Öl, ein Päckchen Backpulver und etwas Salz. Vermischen Sie alle Zutaten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen können Sie dann – ebenso wie den klassischen Grundteig mit Hefe – nach Belieben verfeinern.

Süßes Stockbrot für Naschkatzen

Sie können den Stockbrotteig selbstverständlich auch als süße Version anbieten. Dafür stellen Sie den Hefeteig aus 500 Gramm Mehl, einem Würfel Hefe, einer Tasse Milch und einer Prise Salz her, fügen aber zusätzlich noch eine Packung Vanillezucker, 80 Gramm Zucker, 100 Gramm weicher Butter und ein Ei dazu. Besonders gut schmeckt ein Spieß, auf den Sie abwechselnd süßen Stockbrotteig und Marshmallows aufspießen.

Darauf sollten Sie beim Stockbrot achten

Wenn Sie die Stöcke für Ihr Stockbrot auswählen, achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich die Äste von nicht giftigen Bäumen verwenden. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Haselnusszweige. Entfernen Sie die Rinde und spitzen Sie ein Ende des Zweigs mit einem scharfen Messer etwas an. Sollten Sie die Äste zusammen mit Kindern für das Stockbrot vorbereiten, übernehmen Sie am besten das Schnitzen, damit die Kinder sich nicht am scharfen Messer verletzen.

Anschließend wickeln Sie den Stockbrotteig spiralförmig um die Astspitze oder Sie formen kleine Kugeln, die Sie einfach aufspießen. Jetzt können Sie das Stockbrot über die Glut eines Lagerfeuers oder einfach über einen Holzkohlegrill halten. Drehen Sie den Spieß regelmäßig, damit das Brot von allen Seiten genügend Hitze zum Garen erhält. Ist das Stockbrot von allen Seiten leicht gebräunt, können Sie es essen.

 
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