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Kaffeespezialitäten: Unterschied Espresso, Mokka und Co.

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Kaffeespezialitäten: Unterschiede von Espresso, Mokka und Co.

30.04.2013, 15:17 Uhr | pc (CF)

Wer die Getränkekarte in einem Café aufschlägt, wird meist von einem riesigen Angebot verschiedenster Kaffeespezialitäten erschlagen. Laien wissen zwar häufig, was ein Espresso ist, doch beim Unterschied zwischen Latte Macchiato und Caffé Macchiato müssen die meisten passen. Erfahren Sie hier mehr über die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen den Kaffeespezialitäten.

Filterkaffee und Mokka: Alles was schwarz ist

Viele würden den Filterkaffee wohl nicht als Spezialität rühmen, doch ist hier nicht zuletzt die Zubereitungsart entscheidend. Filterkaffee ist vor allem in Deutschland weit verbreitet und zeichnet sich dadurch aus, dass das Wasser sehr langsam durch das Kaffeepulver läuft. So hat es mehr Zeit, Koffein aufzunehmen. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung enthält Filterkaffee deshalb auch mehr Koffein als ein Espresso. Serviert wird er in Tassen oder auch im Becher. Getrunken wird er häufig mit Milch oder Zucker.

Unter Mokka versteht man weniger ein Getränk an sich als vielmehr die Zubereitungsart von Kaffee. In einem langstieligen Kännchen, einem Ibrik, werden staubfeines Kaffeepulver, Zucker und Wasser vermischt und anschließend aufgekocht. So entsteht Schaum an der Oberfläche, der in kleine Mokkatassen abgeschöpft wird. Der Mokka-Kaffee wird ein zweites Mal aufgekocht und samt Kaffeesatz eingegossen. Diese arabische Kaffeespezialität ist die älteste bekannte Art, Kaffee zuzubereiten. Je nach Region wird sie mit verschiedenen Gewürzen wie Kardamom verfeinert. (Cappuccino-Zubereitung: So machen Sie den perfekten Kaffee)

Espresso und seine Spielarten

Beim Espresso wird das Wasser unter hohem Druck durch das Kaffeepulver hindurchgepresst. Hierauf lässt sich auch die italienische Bezeichnung "Espresso" zurückführen. Getrunken werden die etwa 25 Milliliter italienischer Kaffeespezialität in der Regel pur aus kleinen dickwandigen Tassen. Mit etwas Zucker versuchen einige, die Säure zu neutralisieren. Espresso ist übrigens Bestandteil vieler weiterer Kaffeespezialitäten.

Doch auch vom Espresso selbst gibt es viele Spielarten: Ein Espresso lungo ist ein verlängerter Espresso mit doppelt so viel Wasser. Ein Espresso doppio ist nichts anderes als ein doppelter Espresso beziehungsweise zwei Espressi. Bleibt noch der Espresso ristretto zu erwähnen, der mit weniger Wasser zubereitet wird, etwa 15 Milliliter.

lifestyle.t-online.de: Kaffee: Diese Kaffeemarken sind die Lieblinge der Deutschen

Macchiato-Kaffeespezialitäten

Zu einem absoluten Renner unter den Kaffeespezialitäten in Deutschland hat sich der Latte Macchiato entwickelt. Er wird in einem hohen Glas serviert, das drei Schichten enthält: Heiße Milch, Espresso und Milchschaum. Die Schichten entstehen, indem man den Espresso mit viel Gefühl durch den Milchschaum auf die heiße Milch gießt. Wichtig sind hier die unterschiedlichen Temperaturen der drei Bestandteile.

Ein Caffé Macchiato wird hingegen nicht im Glas, sondern in einer Tasse serviert. Bei dieser Kaffeespezialität handelt es sich um einen Espresso, der mit einen Schuss heißer Milch serviert wird. Oben drauf kommt anschließend noch eine kleine Haube aus Milchschaum. (Latte Macchiato selber machen: So geht's)

Kaffeespezialitäten mit Milch

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Milchkaffee, Caffé latte und Café au lait? Es gibt keinen, würde der Laie sagen. Damit liegt er allerdings nicht ganz richtig: Der französische Café au lait besteht zur Hälfte aus Filterkaffee und zur Hälfte aus heißer Milch. Beides sollte gleichzeitig eingefüllt werden, und zwar in eine henkellose Schale. Der italienische Caffé latte besteht hingegen aus einem doppelten Espresso und heißer Milch. Getrunken wird er aus einem Glas oder ebenfalls aus einer Schale.

Wer einen Milchkaffee bestellt, bekommt voraussichtlich ebenfalls Kaffee mit Milch. Eine bestimmte Art der Zubereitung ist hier aber nicht vorgesehen. Häufig wird Milchkaffee jedoch in einer großen Tasse mit Henkel serviert, und er trägt eine dünne Haube aus Milchschaum. Italienischer Cappuccino ist übrigens auch nichts anderes als Kaffee mit Milch: Allerdings ist das Mischverhältnis hier genau vorgegeben: Cappuccino besteht zu einem Drittel aus Espresso lungo, einem Drittel aus heißer Milch und einem Drittel Milchschaum. Verfeinert wird er häufig mit etwas Kakaopulver. (Kaffee: Geschichte des populären Genussgetränks)

30.04.2013, 15:17 Uhr | pc (CF)

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