16.05.2013, 11:32 Uhr | fh (CF)
Möchten Sie Karotten pflanzen und später auch frisches Gemüse ernten, müssen Sie mehrere Schritte beim Anbau beachten. So ist eine gute Vorbereitung der Anbaufläche ebenso wichtig wie der Schutz der Samen vor Schädlingen sowie eine regelmäßige Pflege.
Suchen Sie sich erst einmal den geeigneten Standort aus, um Karotten pflanzen zu können. Ideal wäre ein Anbaugebiet mit einem mild-feuchten Klima und Sonneneinstrahlung. Am besten bebauen Sie einen Gemüsegarten mit einem nährstoffreichen, lockeren und sandigen oder lehmigen Boden. Zur Vorbereitung der Aussaat befreien Sie den Boden zunächst einmal von Unkraut und lockern ihn gleichzeitig auf. (Gemüsebeet: Diese Sorten sind ein Muss)
Möhren sind relativ einfach im eigenen Garten anzupflanzen (Quelle: imago)
Ist der Boden vorbereitet, können Sie die Karotten pflanzen. Auf der Anbaufläche ziehen Sie einen Zentimeter tiefe Furchen, streuen dann die Samenkörner hinein und decken alles mit Erde oder feinem Sand ab. Berieseln Sie die Samen regelmäßig mit Wasser, bis diese zu keimen anfangen. Dies geschieht meist zwei bist drei Wochen nach der Aussaat.
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Damit die Möhren dann auch wachsen und gedeihen können, sollten Sie den Garten ausreichend schützen, etwa vor Schädlingen wie zum Beispiel Schnecken. Decken Sie die Pflanzen mit einer PVC-Folie ab, da diese zusätzlich auch Wärme bringt und sich somit positiv auf die Keime auswirkt. (Schnecken im Garten: So bekämpfen Sie die Plagegeister)
Auch spezielle Mittel gegen die lästige Möhrenfliege sind zu empfehlen. Entsprechende Streumittel in Granulatform erhalten Sie im Gartenfachmarkt. Tipp: Wenn Sie Zwiebeln in der Nähe der Karotten pflanzen, reduziert sich oft der Befall mit Möhrenfliegen, da die Schädlinge beider Gemüsesorten sich gegenseitig angreifen.
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Karotten brauchen Platz zum Wachsen, und deshalb sollten Sie sie nach dem Keimen auch regelmäßig ausdünnen. Beginnen Sie hiermit vier Wochen nach der Aussaat möglichst immer abends und lassen Sie etwa nur alle drei Zentimeter eine Pflanze stehen. Ein zweites Mal dünnen Sie aus, wenn die jungen Pflanzen drei Blätter haben und lassen nun acht Zentimeter Platz.
Dünnen Sie dann ein letztes Mal aus, wenn die großen Pflanzen eine Länge von zehn Zentimetern erreicht haben. Denken Sie beim Ausdünnen der Möhren aber auch immer daran, herabgefallene Pflanzenreste immer wegzuräumen, um nicht Schädlinge anzulocken.
1.) Graben Sie Ihr Gartenstück ordentlich um. Bereiten Sie den Boden mit Komposterde vor.
2.) Benutzen Sie eine kleine Holzleiste, um eine langgezogene Saatlinie herzustellen.
3.) Streuen Sie das Saatgut mit 20 Zentimetern Abstand in die Furche.
4.) Befüllen Sie die Saatlinie locker mit Erde.
5.) Gießen Sie Ihr Gartenstück zweimal die Woche richtig.
6.) Reißen Sie im Anfangsstadium des Wachstums gegebenenfalls einzelne Rüben heraus, um anderen mehr Platz zu geben.
16.05.2013, 11:32 Uhr | fh (CF)
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