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Damit Ihre Rosen auch weiterhin in voller Pracht blühen, sollten Sie den idealen Rosendünger wählen. Lesen Sie folgende Hinweise, um zu erfahren, ob organische oder Mineralstoffdünger für Ihre Blumen besser geeignet sind.
Zur Auswahl stehen Ihnen organischer Dünger und Mineralstoffdünger. Organischer Dünger besteht aus natürlichen Abfallprodukten und gilt in der Regel als Langzeitdünger, wie die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau berichtet. Als bestes Beispiel ist hier Kompost zu nennen. Halten Sie einen Komposthaufen im Garten, in dem Stroh, Rasenreste, Erdreste und Laub zu finden sind. Diese Ansammlung sollten Sie gut mischen und auch feucht halten. So entsteht nämlich eine qualitativ wertvolle Humuserde, die Ihre Rosenbeete bestens versorgt. Als Humus bzw. organischer Rosendünger eignen sich neben Kompost zum Beispiel auch Kuhmist, Knochenmehl, Hornspäne oder Torf.
Mit dem richtigen Dünger gibt's wunderschöne Rosen (Quelle: Ulrike Schulz/imago)
Mineralstoffdünger sind chemisch hergestellt, wasserlöslich und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: als Flüssigdünger, Düngestäbchen, Pulver und als Granulat. Blaukorn ist ein bekannter Vertreter dieser Düngerart. Dieser wird auch als Volldünger bezeichnet, da er aus Stickstoff, Phosphat, Kalium und weiteren Spurenelementen besteht. Mineralstoffdünger wirken schnell und helfen bei akutem Nährstoffmangel. Solcher anorganischer Dünger hat nämlich mehr Nährstoffe als der organische und ist in der Regel auch günstiger.
Eine Überdosierung kann zum Absterben der Pflanzen führen. Hier lieber selten und wenig als oft und zu viel düngen und unbedingt die Herstellerangaben zum Düngen beachten. Falls Sie über längere Zeit nur mit anorganischem Rosendünger arbeiten, kann der Humusanteil des Bodens verarmen. Aus diesem Grund versorgen Sie Ihr Beet parallel besser auch mit Kompost. (Kompost als Dünger ist ökologisch und spart Geld)
Generell sollten Sie bevorzugt zu einem organischen Rosendünger greifen, da dieser nachhaltig wirkt, Ihre Rosen kräftigt und sie wunderschön erblühen lässt. Mineralstoffdünger verhilft ihnen zwar zu einem schnelleren Wachstum, doch gehen sie später auch schneller wieder ein und sind oft auch anfälliger für Krankheiten.
Außerdem kann hier eine Überdosierung beträchtlichen Schaden an Ihren Pflanzen verursachen. Organischer Rosendünger ist gerade bei Neupflanzungen zu empfehlen. Mineralischer Dünger kann Jungpflanzen hingegen schaden. Verwenden Sie diesen lieber bei älteren Rosen in Ihrem Garten. Beachten Sie aber auch dann unbedingt die Dosierungsangaben der Hersteller, damit Ihre Fürsorge keine Überdüngung zur Folge hat.
Wenn Sie eine Rose gepflanzt haben, bedarf es in demselben Jahr keiner weiteren Düngung. Beginnen Sie zu Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr, und verwenden Sie einen Langzeitdünger mit drei- bis viermonatiger Wirkung. Ende Juni bis Mitte Juli düngen Sie dann nach der ersten Blütephase mit Blaukorn. Achten Sie hier unbedingt auf die Dosierung nach der Herstellerangabe. (Blaukorndünger: Hinweise zur Anwendung)
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Quelle: tm (CF)
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