18.07.2013, 14:44 Uhr | nw (CF)
Da Rhabarber sehr robust ist und sich leicht anpflanzen lässt, ist er bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Die beste Zeit, um ihn zu pflanzen, ist der frühe Herbst. Ernten können Sie das Gemüse ab dem übernächsten Jahr dann schon im Frühjahr.
Den Rhabarber sollten Sie auf ein sonniges Plätzchen im Garten pflanzen, da seine Stängel bei zu wenig Sonneneinstrahlung sehr dünn werden können. Der Boden sollte tiefgründig und idealerweise lehmig-sandig sein.
Rhabarbersaison: Die Zeit ist gestartet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Rhabarber ist zudem sehr "hungrig" und benötig deshalb einen nährstoffreichen Boden. Die besten Nährstoffe finden Sie in Kompost oder Stallmist, die Sie regelmäßig im Hochsommer in die Erde mischen sollten. Rhabarber benötigt außerdem viel Wasser, damit er auch seine großen Blätter reichlich versorgen kann. Vermeiden Sie jedoch Staunässe.
Wenn Sie sich ans Pflanzen machen, sollten Sie für eine Rhabarberpflanze etwa einen Quadratmeter Fläche einrechnen. Die ideale Pflanzzeit liegt im Oktober, wobei März und April genauso möglich sind. Dabei müssen die Pflanzen tief eingegraben werden – es darf nur noch die Knospe aus der Erde schauen. Wenn Sie alles genau beachtet haben, können Sie den Boden festtreten und dann die Pflanze gut wässern.
Die Rhabarbersaison beginnt in der Regel im April. Reife Stängel erkennen Sie daran, dass das Gewebe nicht mehr gewellt ist, sondern sich geglättet hat. Tipp: Schneiden Sie die Stangen beim Ernten nicht ab, sondern drehen Sie sie möglichst weit unten heraus. Damit im nächsten Jahr neue Stangen wachsen, sollten Sie allerdings einige stehen lassen.
Dazu ist es auch wichtig, nach dem 24. Juni, dem Johannistag, keine Stangen mehr zu ernten: Wie die Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz erklärt, findet ab diesem Zeitpunkt bei Rhabarber in der Regel ein Wachstumsschub statt. Die neu anwachsenden Stängel helfen der Pflanze, Reserven für das nächste Jahr zu speichern.
Den geernteten Rhabarber sollten Sie niemals in Alufolie eingewickelt aufbewahren, denn die Oxalsäure kann mit der Folie reagieren. Die Blätter des Rhabarbers sind giftig und können daher gleich auf dem Kompost entsorgt werden. Es gibt übrigens sowohl roten als auch grünen Rhabarber. Der rote enthält weniger Oxalsäure und ist daher auch milder im Geschmack. Auch dieser sollte allerdings nicht roh verspeist werden - er enthält immer noch genug Säure, um Bauchschmerzen zu verursachen.
Bevor Sie Rhabarber zum Kochen verwenden, müssen Sie ihn schälen. Dabei entfernen Sie die dünne Haut der Stängel. Danach zerkleinern Sie die Stangen und lassen sie mit ein wenig Zucker im eigenen Saft mindestens eine halbe Stunde lang köcheln.
Obwohl Rhabarber ein Gemüse ist, wird er oft zu Rhabarberkompott oder -kuchen verarbeitet, weil die säuerliche Note für viele ein angenehmer Kontrast zu den süßen Speisen darstellt. Aber auch die Produktion von Rhabarbermarmelade ist eine leckere Verwendungsmöglichkeit.
Wenn Sie Ihre Rhabarber-Pflanzen vermehren wollen, gilt als besonderer Tipp die eigene Aufzucht. Hierzu werden die Rhabarberpflanzen mit einem Messer geteilt. Jedes Stück sollte eine Triebknospe aufweisen. Damit die Schnittflächen nicht abfaulen, müssen diese gut abgetrocknet werden.
18.07.2013, 14:44 Uhr | nw (CF)
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