03.09.2013, 16:13 Uhr | ce (CF)
Um Himbeeren richtig zu schneiden, bedarf es weder viel Geschick noch Aufwand. Wichtig ist lediglich, dass Sie die wichtigsten Tipps für sommertragende und herbsttragende Beerensträucher beachten. Wenn Sie beide Pflanzen kombinieren und die Schnitttermine einhalten, können Sie vom Sommer bis in den Spätherbst von der süßen Ernte naschen.
Herbsthimbeeren sind pflegeleicht und wenig anfällig für Maden oder Himbeerkäfer. Typische Sorten sind "Autumn Bliss", "Himbo-Top" und "Polka". Nachdem Sie die Früchte geerntet haben, können Sie im November oder Spätwinter die Himbeeren schneiden – und zwar auf Bodenhöhe.
Herbsthimbeeren sind pflegeleicht und madenfrei (Quelle: blickwinkel/imago)
Laut Experten des Magazins "Mein schöner Garten" sollten Sie pro laufendem Meter zwei der abgeschnittenen Ruten im Beet liegen lassen, damit Raubmilben und andere nützliche Insekten darauf nisten können.
Sobald im Frühjahr neue Triebe wachsen, siedeln die tierischen Helfer über und halten Schädlinge wie Spinnmilben von den Pflanzen fern.
Falls Sie die herbsttragenden Beerensträucher zwei Mal im Jahr beernten wollen, sollten Sie direkt nach der Frühsommerernte die Himbeeren schneiden. Allerdings ist es sinnvoller, sowohl Herbst- als auch Sommerhimbeeren anzubauen, da die zweifache Ernte die Beerensträucher zu sehr schwächt. Dies wiederum kann den Ernteertrag mindern.
Sommerhimbeeren wie "Schönemann", "Meeker" und "Rubaca" haben zwei wichtige Vorteile: Zum einen ist ihre Fruchtqualität etwas höher als die von Herbsthimbeeren. Zum anderen sind die Beerensträucher besonders ertragreich.
Sie können die Himbeeren schneiden, nachdem Sie die letzten Früchte abgeerntet haben, also ab Juli. Auch diese Ruten sollten Sie bodennah abschneiden und vorsichtig aus dem Spalier entfernen. Zu dieser Zeit fällt es leicht, die dunklen, alten von den grünen Jungtrieben zu unterscheiden.
Tipp: Lassen Sie mindestens fünf vitale Jungruten des aktuellen Bestands stehen, kürzen Sie diese bei Bedarf auf zwei Meter und befestigen Sie sie ordentlich am Gerüst.
Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau empfiehlt, auf einem Meter acht bis zwölf Jungtriebe übrig zu lassen – sind es mehr, können sich leichter Pilzerkrankungen ausbreiten.
Eventuell müssen Sie im März noch einmal die Himbeeren schneiden, falls noch Stummel der im Vorjahr gekürzten Ruten aus dem Boden ragen. Tipp: Entfernen Sie im zeitigen Frühjahr auch schwache und kranke Jungtriebe der Beerensträucher. So haben die Haupttriebe mehr Kraft und können schneller wachsen.
03.09.2013, 16:13 Uhr | ce (CF)
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