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Den Backofen zu reinigen gehört zu den eher unbeliebten Hausarbeiten - trotzdem sollten Sie nicht zu lange damit warten. Denn je regelmäßiger Sie Ihren Backofen säubern, desto geringer und weniger hartnäckig sind die aufkommenden Verschmutzungen und die Aufgabe ist schnell erledigt. Wer die unliebsame Aufgabe auf die lange Bank schiebt, wird die eingebrannten Krusten später mit viel Aufwand und großer Anstrengung entfernen müssen und riskiert dabei, dass die Beschichtung des Ofens beschädigt wird. Weitere praktische Reinigungstipps haben wir in unserer Fotoshow für Sie zusammengefasst.
Ob Pizza, Auflauf oder Kuchen: Bei der Zubereitung von Speisen im Backofen kann schnell mal was daneben gehen und die Lebensmittelrückstände brennen sich in Form hartnäckiger Krusten auf dem Boden und den Backofeninnenwänden fest. Das ist kein schöner Anblick und lässt mitunter den Appetit auf das im Ofen zubereitete Essen vergehen. Wenn Sie Spritzer oder Speiserückstände sehen, sollten Sie daher möglichst schnell den Backofen reinigen, um zu verhindern, dass diese sich einbrennen.
Reinigen Sie Ihren Backofen am besten regelmäßig (Quelle: mm images/Fickinger/imago)
Mit der Zeit gestaltet sich das Entfernen der Krusten immer mühseliger. Spezielle Backofenreiniger aus dem Supermarkt oder der Drogerie erleichtern hierbei die Arbeit. Auch spezielle Ceranfeldreiniger erfüllen hier ihren Zweck. Tragen Sie das Mittel mit Handschuhen großzügig auf den verschmutzten Flächen auf und lassen Sie es zunächst 20 bis 30 Minuten lang einwirken. Die Krusten werden dadurch aufgeweicht und lassen sich anschließend wesentlich einfacher entfernen.
Anstelle von Spezialreinigern können Sie auch Spülmaschinentabs verwenden. Lösen Sie die Tabs dazu mit Wasser in einer Sprühflasche auf, sprühen die Verkrustungen anschließend kräftig ein und lassen das Gemisch eine Weile einwirken. (Herd reinigen: So sieht das Kochfeld aus wie neu)
Einfache Hausmittel erreichen in vielen Fällen denselben Reinigungseffekt wie Spezialreiniger, belasten dabei aber deutlich weniger die Umwelt und verbreiten keinen hartnäckigen Geruch im Backofeninnenraum, der unter Umständen auf die zubereiteten Speisen übergehen kann. Laut tipps.net ist Salz ein Klassiker: Streuen Sie herkömmliches Speisesalz auf die verschmutzten Stellen und erhitzen Sie den Backofen auf circa 50 Grad. Nachdem sich der Innenraum abgekühlt hat, wischen Sie ihn mit einem Lappen aus.
Dieser Tipp funktioniert auch mit Backpulver. Alternativ oder zusätzlich können Sie auch eine feuerfeste Schale oder Auflaufform mit Wasser und einigen Spritzern Zitronensaft in den Backofen stellen und verdampfen lassen. Der Wasserdampf und die Säure der Zitrone helfen Fettrückstände zu lösen, damit sie sich einfacher entfernen lassen.
lifestyle.t-online.de: Clevere Putztipps für den Backofen
Vom Einsatz spitzer Gegenstände zum Abkratzen sollten Sie absehen, da die Oberfläche damit zerkratzt und beschädigt werden kann. Deutlich effektiver und schonender ist ein handelsüblicher Glasschaber, wie er auch bei Ceranfeldern zum Einsatz kommt.
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Beachten Sie auch, dass moderne Backöfen eine Selbstreinigungsfunktion haben. Dabei werden die Schmutzrückstände entweder durch eine extrem hohe Temperatur schlichtweg verbrannt oder mit Hilfe einer chemischen Reaktion (sogenannte „katalytischen Selbstreinigung“) entfernt. (Cerankochfeld reinigen: Schmutz sofort entfernen)
Quelle: eh (CF)
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