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Viele Keller sind sehr anfällig für Feuchtigkeit, vor allem in Altbauten. Sie können Schimmel im Keller jedoch vermeiden, wenn Sie einige Tipps beherzigen. Am wichtigsten ist dabei das richtige Lüften der Kellerräume.
Gerade in älteren Kellern riecht die Luft schnell muffig. Viele Menschen lüften ihren Keller daher regelmäßig - auch im Sommer. Das ist jedoch oft erst die Ursache für Schimmel im Keller. Der Grund: Im Hochsommer ist es draußen deutlich wärmer als im Keller. Die warme Luft, die hereindringt, ist zudem meist sehr feucht. Kühlt sie dann im Keller ab, schlägt sich die Feuchtigkeit auf den Wänden nieder und bereitet einen idealen Nährboden für Schimmel. Ist erst einmal Schimmel im Keller entstanden, verstärkt sich auch der muffige Geruch. Zudem können Sie dann keine Kleidung, Papier oder Lebensmittel mehr in den Kellerräumen lagern. (Schimmelgefahr durch falsche Dämmung)
Feuchtigkeit fördert Schimmelbildung im Keller (Quelle: Jochen Tack/imago)
Die Verbraucherzentralen empfehlen daher, an besonders heißen und schwülen Tagen den Keller nicht zu lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden. "Ist eine Lüftung dennoch erforderlich, da sich beispielsweise Wohnräume im Keller befinden, sollte dafür die zweite Nachthälfte oder der frühe Morgen genutzt werden", empfiehlt Silvia Rupprecht, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Achten Sie auch darauf, im Sommer die Kellertür geschlossen zu halten, und verzichten Sie möglichst darauf, im Keller Wäsche aufzuhängen. Wenn diese trocknet, schlägt sich die Feuchtigkeit ebenfalls auf den kalten Wänden nieder. An Wintertagen hingegen ist regelmäßiges Lüften der Kellerräume sinnvoll. Tipp: Sie können dazu auch das Fenster ankippen, sofern die Temperaturen nicht extrem unter dem Nullpunkt liegen.
Zuhause.de: Schimmel bekämpfen und vorbeugen – zwölf Tipps
Ist der Keller regelmäßig feucht, können neben dem Lüften auch bauliche Mängel oder eine mangelnde Abdichtung nach außen daran schuld sein. Wenn Sie feststellen, dass sich regelmäßig Schimmel im Keller bildet, sollten Sie die Ursachen von einem Bausachverständigen abklären lassen. Erste Hilfe, um Schimmel zu vermeiden, leisten Luftentfeuchter, die Sie zum Beispiel im Baumarkt erhalten. Diese bieten sich an, wenn die Luftfeuchtigkeit konstant über 60 Prozent liegt. Dann kann leicht Schimmel im Keller entstehen. (Mietrecht: Wer haftet bei Schimmel in der Wohnung?)
Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Keller zu hoch ist, stellen Sie einfach ein Hygrometer hinein. Das empfiehlt auch die Ratgebersendung "Notizbuch" des Bayerischen Rundfunks. Hygrometer sind elektronische Geräte, die die Luftfeuchtigkeit anzeigen. Sie erhalten sie für wenige Euro zum Beispiel in Elektrofachmärkten, aber auch bei vielen Online-Versandhändlern.
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Quelle: ce (CF)
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