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Günstig heizen bei steigenden Energiepreisen? Das geht. Mit Kaminholz schonen Sie nicht nur den Geldbeutel, sondern die Umwelt gleich mit. Ein unkomplizierter Preisvergleich ist bei diesem Energieträger allerdings kaum möglich. Mit ein paar Tipps sollten Sie Ihren Kamin aber dennoch günstig befeuern können.
Bevor Sie Brennholz für Ihren Kamin kaufen, sollten Sie sich über die Qualitätskriterien im Klaren sein, denn günstig ist nicht immer gut. Der Bundesverband Brennholzhandel und -produktion e.V. (BuVBB) gibt auf seiner Homepage bundesverband-brennholz.de Tipps, worauf Sie beim Kauf von Kaminholz achten sollten: Das Holz sollte äußerlich trocken, sauber und frei von Ungeziefer sein. Zum Heizen mit Kaminholz eignen sich sowohl Laubhölzer, wie beispielsweise Birke oder Buche, als auch Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer. (Mit dem Holzofen effizient heizen)
Günstig Brennholz kaufen: Gewusst wo (Quelle: imago)
Undefinierbare Beläge und Verfärbungen können ebenfalls auf schlechte Qualität hinweisen. Trauen Sie auch Ihrer Nase: Das Kaminholz sollte keine auffälligen Gerüche aufweisen, sondern neutral riechen. Am schnellsten gelangen Sie an Ihr Kaminholz mit einem Gang zum Baumarkt. Benötigen Sie hingegen größere Mengen Holz, ist es günstiger, einen lokalen Holzhändler aufzusuchen. Dieser liefert in der Regel bis vor die Haustür. (So kommen Sie günstig an Kaminholz)
Im Gegensatz zu anderen Produkten ist ein vorheriger Preisvergleich im Internet bei Holz kaum möglich. Schuld daran ist nicht zuletzt die unübersichtliche Anzahl unterschiedlicher Einheiten für Holzmengen: Festmeter, Raummeter oder Schüttraummeter – für den Laien bleibt da die Vergleichbarkeit auf der Strecke. Wenn Sie die Preise verschiedener Anbieter vergleichen, sollten Sie also immer darauf achten, dass sich die Preise auf dieselbe Mengeneinheit beziehen. Holzhändler in Ihrer Nähe finden Sie unter anderem auf holzhandel.de, der Homepage des "Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V."
Zuhause.de: Die besten Holzsorten für den Kamin
Am günstigsten ist Kaminholz, wenn Sie es selber schlagen oder sammeln. Wenden Sie sich hierfür an Ihr örtliches Forstamt. Sie dürfen dann in einem bestimmten Gebiet die vorher ausgemachte Menge Holz sammeln. Um Holz selber zu schlagen, benötigen Sie einen sogenannten "Brennholzführerschein" und eine komplette Schutzausrüstung, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: Sie müssen nachweisen, dass Sie mit einer Motorsäge umgehen können. Häufig bieten Forstämter entsprechende Lehrgänge an, doch wegen der hohen Unfallgefahr erhalten Laien nur noch selten eine Fällerlaubnis. (So kommen Sie günstig an Holz zum Heizen)
Ob beim Sammeln oder Schlagen: Bedenken Sie, dass frisches Holz zunächst gelagert werden muss. Laut BuVBB trocknet im Juli "angesetztes" Kaminholz nicht mehr im gleichen Jahr. Daher der Tipp: Sammeln Sie das Brennholz bereits im Vorjahr - oder besser noch: Lagern Sie es mehrere Jahre, wenn Sie die Kapazitäten dazu haben oder kaufen Sie Holz, das bereits zwei oder mehr Jahre gelagert wurde.
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Quelle: ac (CF)/niw
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