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Koniferen sehen nur so lange gut aus, wie sie ihre natürliche, saftig-grüne Farbe behalten. Kündigt sich dagegen eine Braunfärbung an, ist womöglich ein übermäßiger Sonnenkonsum schuld. Wir sagen Ihnen, welche Ursachen die Verfärbungen haben können.
Grundsätzlich lieben Koniferen das Licht. Stehen Sie dagegen auf einer offenen Stelle des Gartens, kann die Strahlung mittelfristig der Pflanze schaden. Schneiden Sie die Koniferen in der prallen Sonne, können die freigelegten Triebe schnell verbrennen. Umgekehrt ist ein allzu schattiger Platz, beispielsweise unterhalb eines großen Baumes, ebenfalls nicht empfehlenswert. Der Idealzustand ist ein schattiger Ort, der am Vormittag ein paar Stunden lang die Sonne abbekommt und anschließend auf natürliche Art und Weise abdunkelt.
Neben der Sonne gibt es noch andere Gründe für eine Braunfärbung: Ist die Luft arg mit Umweltgiften angereichert, setzt das den Pflanzen durchaus zu. Ein solches Phänomen ist beispielsweise bei Gärten zu beobachten, die neben stark befahrenen Straßen liegen. Weiterhin bewirken ungünstige Bodenverhältnisse die Braunfärbung: Als Nadelgehölze bevorzugen Koniferen einen feuchten, lockeren Humusboden. Wird die Beschaffenheit mangels Intervallpflege lehmig und fest, reagiert die Pflanze sehr empfindlich. Sorgen Sie diesem Umstand vor, indem Sie den Boden regelmäßig auflockern. Regenwürmer können den Boden auflockern und ihn mit dringend benötigen Nährstoffen versorgen. (Den Rhododendron richtig pflegen - Tipps und Tricks)
Die unliebsame Braunfärbung kann schließlich auch durch einen Wasser- und Nährstoffmangel hervorgerufen werden. Besonders wichtig ist die Wasserversorgung zwischen Ende Oktober und Ende Januar. Auch in der kalten Jahreszeit müssen Sie gegebenenfalls mit Wasser nachhelfen. Ein dosierter Einsatz von Dünger ist grundsätzlich kein Problem.
Zuhause.de:Koniferen - Der richtige Standort schützt vor braunen Nadeln
Quelle: ah (CF)
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