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Unsere Füße sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt: Sie stecken stundenlang in Schuhen und sind durch langes Stehen zusätzlich belastet. Das hat zur Folge, dass sich unschöne Hornhaut bildet. Die dicken Stellen bilden sich meist an den Fußballen oder an der Ferse und können zu schmerzhaften Beschwerden führen. Wir geben Ihnen Tipps für eine Pediküre, mit der Sie Hornhaut entfernen können.
Die Hornhaut ist ein natürlicher Schutz gegen Druck und Reibung. Sie schützt tiefer liegendes Gewebe und scheint gelblich unter dem Fußballen hervor. Viele Menschen stören sich an den dicken Schwielen und wollen sie schnell wieder loswerden. Die häufigste Ursache für die Entstehung von Hornhaut-Veränderungen und Schwielen an den Füßen ist das Tragen zu enger Schuhe.
Fußbäder weichen die Hornhaut auf, um sie einfacher entfernen zu können (Foto: imago)
Auch eine Tätigkeit, die langes Stehen erfordert, kann die Bildung von Hornhaut begünstigen. Trotz dieser starken Beanspruchung werden die Füße bei der Körperpflege oft vergessen und finden meist erst im Frühjahr wieder Beachtung, wenn es draußen wärmer wird und die Zeit offener Schuhe vor der Tür steht.
Vielen Menschen ist die Hornhaut an den Füßen unangenehm, weil sie sie nicht ästhetisch finden. Allerdings braucht es einige Zeit, bis die Hornhaut verschwunden ist: Wie Dermatologe Dr. Erik Senger aus Seligenstadt in einem Interview mit der "Apotheken Umschau" beschreibt, bekommt man dickere Hornhautschichten "von heute auf morgen nicht weg. Eine Schicht von mehreren Millimetern Dicke wächst einige Wochen, und so lange braucht sie auch, bis sie wieder verschwindet." Dr. Senger rät daher zu Fußbädern mit rückfettenden Substanzen, die die Haut geschmeidiger machen. "Zweimal täglich cremen ist Pflicht, sonst bringt es nichts", erklärt Senger weiter. (Trockene Haut: Tipps für die richtige Pflege)
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Wenn Sie Hornhaut von Ihren Füßen entfernen möchten, müssen Sie diese zunächst einweichen. Dazu eignen sich alte Hausmittel wie Apfelessig, heiße Kamillenpäckchen oder auch ein Fußbad in warmem Seifenwasser. Neuere Varianten, die aber denselben Zweck erfüllen, sind der Einsatz von Teebaumöl oder Aloe-Vera-Saft. (Die besten Rezepte für ein Fußbad zum Selbermachen)
Anschließend können Sie die dicken Hautstellen mit einem Bimsstein oder einer harten Bürste einfach wegrubbeln. Tragen Sie immer nur kleine Partikel ab und beseitigen Sie die Schwielen schonend. Hornhauthobeln sind allerdings laut dem Gesundheitsportal "mydoc.de" gefährlich, denn es ist leicht, sich damit zu verletzen. Anschließend sollten Sie die Füße mit Hirschtalg oder Ringelblumensalbe gut eincremen. (Die perfekte Pediküre selbst machen)
Damit diese Mittel gegen Hornhaut gar nicht erst zum Einsatz kommen müssen, können Sie einiges tun, um der Entstehung von Hornhaut vorzubeugen. Dazu gehört in erster Linie bequemes, passendes Schuhwerk und, wenn Sie lange stehen müssen, viel Bewegung zwischendurch.
lifestyle.t-online.de: Hornhaut entfernen: Nicht alle Mittel helfen
Wahre Wunder kann auch Barfußlaufen bewirken, vor allem im Sand oder im nassen Gras. Von dieser Möglichkeit sollten Sie im Sommer daher reichlich Gebrauch machen. Wie es auf dem Internetportal der Stiftung Warentest heißt, stärkt es die Muskulatur, erhöht die Beweglichkeit von Zehen und Fußgelenken und fördert die Durchblutung. Massieren Sie Ihre Füße zudem, um sie zu entspannen und für tägliche Strapazen zu entschädigen. Wenn Sie sie noch mit reichhaltigen Fußcremes pflegen, beugen Sie der Hornhautbildung wirksam vor. (Tipps für gepflegte und gesunde Füße)
Quelle: tm (CF) / ses