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Der Lagenlook liegt gerade in der Übergangszeit wieder voll im Trend. Dabei werden verschiedene Kleidungsstücke miteinander kombiniert und in Schichten übereinander angezogen. Allerdings muss man ein Händchen für die Auswahl der Farben und Materialien haben, damit der Lagenlook nicht im Schlabberlook endet. Wir haben die besten Tipps für Sie.
Der Lagenlook – auch Zwiebellook oder Layering genannt – ist gerade in den Übergangsmonaten sehr praktisch, wenn das Wetter schnell von warm zu kalt und wieder zurück umschlagen kann. Wer da in mehrere Schichten gekleidet ist, ist für alle Fälle gewappnet. Zudem halten mehrere dünne Schichten besser warm, als eine dicke.
Lagenlook: Eine kurze Weste lässt einen längeren Sweater zum Vorschein kommen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Zwei Punkte sollten Sie beachten, damit der Lagenlook seine volle Wirkung entfalten kann. Der erste ist, grundsätzlich verschiedene Materialien und Farben miteinander zu mixen. Gerade der Gegensatz macht's: sind die Lagen einander zu ähnlich, können sie als ein Kleidungsstück wahrgenommen werden. Wichtig ist auch, dass die Kleidungsstücke unterschiedliche Längen haben, so dass die untere Lage immer unter der darüber liegenden hervorschaut.
Auf Modenschauen zeigen Designer so ausgefallene Kombinationen wie etwa einen Tüllrock, der mit einem Armeeparka und einem darüber um die Hüften gebundenen Pullover getragen wird. Sie müssen aber nicht zu ganz so ausgefallenen Kombinationen greifen, um dem Trend zu folgen. Für das Büro könnten Sie etwa eine lange, elegante Tunika-Bluse mit einer kürzeren Weste oder einem Bolerojäckchen kombinieren. Oder tragen Sie doch ein luftiges Sommerkleid unter Ihrem Wintermantel, wenn Sie den Lagenlook in Ihrer Freizeit ausprobieren möchten.
Als Unterbekleidung tragen Sie am besten eng anliegende Hosen wie beispielsweise Leggins. Auch Wollstrumpfhosen passen prima zum Look: Für die Freizeit können Sie darüber kurze Shorts anziehen, für einen klassischen Look einen Bleistiftrock. Lange, weit geschnittene Hosen lassen sich nur schwer mit dem Lagenlook kombinieren, denn ohne Kontrast zwischen den relativ voluminösen Oberteilen und der engen Leggings oder Strumpfhose sieht das Outfit schnell nach Schlabberlook aus.
Sollte Ihnen der Kontrast zwischen Ober- und Unterkörper aber zu extrem sein, können Sie Ihr Outfit durch dicke Wollsocken und warme Beinstulpen ausbalancieren. Weitere Accessoires, die zum Lagenlook passen, sind etwa farbig aufeinander abgestimmte Schals, Mützen und hohe Stiefel. Sie lassen den Look edel und elegant wirken. (Zwiebel-Taktik: Die richtigen Materialien für den Lagenlook wählen)
Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu viele dicke Schichten übereinander tragen. Vor allem mollige Frauen sollten damit eher vorsichtig sein, denn der Lagenlook kann schnell auftragen. Wenn Sie einen dickeren Strickcardigan anziehen wollen, kombinieren Sie ihn mit Stoffen wie Chiffon, Seide oder feinem Jersey. Und wenn es Ihnen nicht um die Wärme, sondern bloß um den Look geht, können Sie zu "zwei-in-einem"-Oberteilen greifen und so Extravolumen vermeiden. (Schlank aussehen mit den richtigen Outfits)
Achten Sie außerdem darauf, nicht zu viele Farben oder Muster miteinander zu mischen. Das schadet oft dem Look. Greifen Sie besser zu Kleidungsstücken, die in höchstens drei Farbtönen gehalten sind – der Kontrast zwischen den unterschiedlichen Schichten ist an sich schon ein Hingucker, und ein zu buntes Outfit wirkt schnell überladen. Alternativ könnten Sie ein auffälliges Kleidungsstück auswählen, das Sie dann in den Mittelpunkt stellen.
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Quelle: pk (CF)
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