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Ökotextilien - Mode, gesund und fair

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Ökotextilien: Mode, gesund und fair

| aj (CF)

Bio - darauf achten viele Verbraucher längst nicht mehr nur bei Lebensmitteln. Auch Ökotextilien liegen im Trend. Fair gehandelte und gesunde Mode, hergestellt ohne schädliche Chemikalien, verkauft sich gut. Ökotextilien verlieren immer mehr den Ruf, nicht modisch zu sein.

Ökotextilien liegen im Trend

Wer heute Bio-Pullover tragen will, muss sie nicht selbst stricken. Immer mehr Hersteller achten auf fair gehandelte und ökologisch produzierte Baumwolle. Der Wandel im Konsumverhalten hin zu ökologisch gehandelten Produkten wie Ökotextilien hat einen Namen: LOHAS (lifestyle of health and sustainability), was soviel heißt wie Lebensstile für Gesundheit und Nachhaltigkeit. Im Bereich Mode bedeutet Bio vor allem, dass die Baumwolle ökologisch angebaut wird. Aber auch für die Weiterverarbeitung der Ökotextilien gibt es Richtlinien.

Ökotextilien - Mode, gesund und fair. Ökotextilien liegen im Trend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ökotextilien liegen im Trend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nur wenige Gütesiegel sind aussagekräftig

Im Gegensatz zu Lebensmitteln sind in der Mode Begriffe wie Bio und Öko nicht geschützt. Öko-Siegel bringen also oft kein Licht ins Dunkel - denn ob sie nur aussagen, dass die Baumwolle ökologisch angebaut wurde oder auch die restliche Herstellung und der Verkauf der Textilien "bio" sind, können Sie schwer nachprüfen. Die "EU-Blume" sagt Ihnen beispielsweise nur, dass Sie ein gesundes Kleidungsstück kaufen, das nicht mit Schadstoffen belastet ist. Beim Aufdruck "100% Naturfaser" können Sie nicht einmal sicher sein, ob die Naturfaser auch gesund ist oder ob sie sogar mit Pestiziden belastet ist. 

Viel weiter geht das Naturtextil-Label des IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft): Dieses Label garantiert Ihnen, dass bei der Produktion der Mode vom Anbau der Baumwolle über das Weben und Nähen bis hin zum Transport in den Laden ökologische Standards eingehalten werden. Gentechnik beim Baumwollanbau oder Kinderarbeit in der Produktion sind ebenso No-Gos für Ökotextilien mit dem Naturtextil-Label wie die Verwendung von Pestiziden. 

Ökotextilien auf dem Vormarsch

Rund 3,2 Milliarden Euro bringen Ökotextilien aus Bio-Baumwolle dem Handel laut "Spiegel" pro Jahr ein. Auch große Ketten wie CundA, HundM oder Nike setzen inzwischen auf die fair gehandelte und ökologisch produzierte Mode. Vor allem in Indien und der Türkei wird Bio-Baumwolle derzeit angebaut. Beim Kauf sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass die Mode auch fair gehandelt ist, und dass sie aus ökologisch angebauter Baumwolle besteht, die nicht mit Pestiziden behandelt wurde. Nur dann ist Öko-Mode auch gesunde Mode.

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