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Camcorder kaufen: Wichtige Tipps für Einsteiger

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Camcorder kaufen: Wichtige Tipps für Einsteiger

07.02.2013, 11:43 Uhr | ae (CF)

Möchten Sie einen Camcorder kaufen, aber Sie können sich nicht für ein Gerät entscheiden? Keine Sorge: Auch als Einsteiger finden sie das passende Modell, wenn Sie klare Kriterien für die Auswahl festlegen. Die Tipps zeigen: Es muss nicht unbedingt das teuerste Modell sein.

Camcorder kaufen: SD-Karte, interner Speicher oder Kassette?

Lange Zeit waren Kassetten das meistverbreitete Speichermedium bei Camcordern. Heute gehören sie zu den Auslaufmodellen. Außerdem nimmt die Übertragung auf den Computer viel Zeit in Anspruch. Für Einsteiger besser geeignet sind da schon Modelle, die über einen internen Speicher verfügen oder auf SD-Karten speichern. Festplatten als Speicher gehören hingegen ebenfalls zur veralteten Technik.

Camcorder sollten möglichst zu bieten haben, wie der kleine 3D-Camcorder von Sony (Quelle: imago)

Camcorder sollten möglichst zu bieten haben, wie der kleine 3D-Camcorder von Sony (Quelle: imago)

Die Übertragung von SD-Karten auf den Computer funktioniert genauso wie bei einer digitalen Kompaktkamera. Wenn Sie einen solchen Camcorder kaufen, sollten Sie aber darauf achten, dass das Gerät auch mit Karten umgehen kann, die über ein hohes Speichervolumen verfügen. So können Sie problemlos mehrere Stunden Filmmaterial aufnehmen – sogar in HD (High Definition), also in besonders hoher Bildqualität.

HD-Camcorder: Auch für Einsteiger sinnvoll?

Wenn Sie sich als Einsteiger einen Camcorder kaufen, sollten Sie auf ein HD-fähiges Modell zurückgreifen. Schließlich ermöglicht mittlerweile fast jedes Modell Aufnahmen in High-Definition-Qualität. Ist dies nicht der Fall, könnte das Gerät ein technisch veraltetes Auslaufmodell sein. Tipp: Günstige, für Einsteiger völlig ausreichende HD-Camcorder erhalten Sie bereits ab 200 bis 300 Euro. Filmen in HD-Qualität hat aber auch einen Nachteil: Zur Bearbeitung der Videos benötigen Sie einen sehr leistungsfähigen Computer.

Wie die "Computer Bild" berichtet, heißt HD allerdings nicht automatisch, dass die Kamera gestochen scharfe Bilder liefert. Daher sollten Sie den Tipp beherzigen und darauf achten, dass der Bildchip, der das Licht in elektrische Signale umwandelt, ausreichend groß ist. Das Magazin "Stiftung Warentest" stuft Bildchips ab einer Größe von einem viertel Zoll (1/4'') als "passabel" ein. Hier heißt es aber eindeutig: Je größer, desto besser. Zwar sind diese Camcorder auch in der Bauart weniger kompakt, doch der Bildchip beeinflusst zahlreiche Faktoren, die für die Aufnahmequalität entscheidend sind. (HD-Camcorder kaufen: Worauf Sie achten sollten)

Tipps zu Objektiv und Brennweite

Zu diesen Faktoren gehört nicht zuletzt auch das Objektiv. Gerade Einsteiger lassen sich in Sachen Zoom schnell von vermeintlich beeindruckenden Zahlen blenden: Ein beispielsweise vierzigfacher digitaler Zoom sagt allerdings nichts über die Qualität des Objektivs aus. Die Vergrößerung ist nur das Ergebnis einer starken Vergrößerung der Pixel, worunter automatisch die Bildqualität leidet. Tipp: Wenn Sie einen Camcorder kaufen, sollte Ihr Augenmerk vielmehr auf dem optischen Zoom liegen.

Entscheidend ist hierbei das Spektrum der Brennweite, das beispielsweise 30 - 296 mm bei einem hochwertigen Modell betragen kann. Je größer der zweite Wert, desto dichter können Sie ein Motiv heran zoomen. Hier sollten Einsteiger jedoch beachten: Wenn Sie einen preiswerten Camcorder kaufen wollen, sollten Sie vom Objektiv nicht zu viel erwarten. Wird Ihnen ein hoher Zoom-Faktor für wenig Geld versprochen, handelt es sich vermutlich um ein qualitativ nicht sehr hochwertiges Objektiv, und Sie müssen Abstriche bei der Bildqualität machen, warnt Stiftung Warentest. Tipp: Weniger Zoom ist gerade bei günstigen Einsteigermodellen oft die bessere Wahl.

Wenn Sie hingegen einen Camcorder kaufen wollen, um Familienfeiern zu filmen – die häufig in Innenräumen stattfinden –, sollten Sie laut dem Computer-Fachmagazin "Chip" darauf achten, dass die Brennweite mit einem niedrigen Wert beginnt. Das sorgt für einen ausreichenden Weitwinkel, sodass Sie auch bei Nahaufnahmen möglichst alle Verwandten mit aufs Bild kriegen. Die Brennweiten guter Camcorder beginnen ab 30 Millimetern, günstigere Modelle ab etwa 40 Millimetern. (Camcorder: Welche Systeme gibt es?)

07.02.2013, 11:43 Uhr | ae (CF)

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