Fernsehgeräte
So funktioniert ein Plasmafernseher26.11.2012, 11:34 Uhr | ac (CF)
Plasmafernseher sind vor allem wegen ihrer hervorragenden Bildqualität und der verhältnismäßig günstigen Preisen beliebt. Wie die Technik funktioniert, und was Sie beim Kauf eines neuen Gerätes beachten sollten, erfahren Sie hier.
Plasmafernseher gehören zu den bekanntesten Vertretern der Flachbildschirme. Die Funktionsweise ist dabei auch für Laien einfach erklärt: Zwischen zwei Glasplatten befinden sich kleine Zellen in den Grundfarben rot, blau und grün. Zusammen bilden je eine rote, blaue und grüne Zelle einen Bildpunkt, auch Pixel genannt. In jeder Zelle befinden sich verschiedene Edelgase. Mithilfe von zugeführter Elektrizität ionisieren diese Gase in den Zellen und werden dadurch zu sogenanntem Plasma. Sichtbar wird das Licht für das menschliche Auge allerdings erst durch die verschiedenen Leuchtstoffe, die sich ebenfalls in den Zellen befinden. Plasma enthält eine große Menge geladener Teilchen, die sehr reaktionsschnell auf Elektrizität ansprechen. Je nach zugeführter Strommenge leuchtet das Plasma unterschiedlich stark. Für ein helles Bild muss demnach mehr Strom zugeführt werden als für ein dunkles. (Schäden vermeiden: So halten Sie Ihren Fernseher gut in Schuss)
Anders als LCD-Fernseher erzeugen Plasmabildschirme das Licht für das Bild selbst. Das sorgt für eine außergewöhnliche Bildqualität mit einem hohen Kontrast, satten Schwarztönen, brillanten Farben und einem großen Blickwinkel. Ein Nachteil: Da Plasmabildschirme so viel Licht wie möglich ausnutzen, haben sie üblicherweise keine zusätzliche Entspiegelung. Dadurch wirkt die Bildschirmoberfläche vor allem bei Tageslicht selbst wie ein Spiegel, wodurch das Fernsehbild beeinträchtigt werden kann.
Beim Kauf eines Fernsehers sollten Sie im Allgemeinen darauf achten, dass Sie die Bildschirmgröße auch dem Raum gemäß auswählen. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, darf der Betrachtungsabstand nicht zu gering sein. Es sollten außerdem mindestens zwei HDMI-Eingänge nach 1.3(a) Standard vorhanden sein. Die physikalische Auflösung sollte 1920 x 1080 Pixel (Full-HD) betragen, und die Darstellung von Videobildern mit 24 Bildern pro Sekunde (24p) möglich sein. Eine Beratung im Fachgeschäft kann vor allem beim Kauf des ersten Plasmafernsehers sinnvoll sein, um die Funktionen des Fernsehers vor Ort zu testen. (HDTV, HDMI und Co.: Was bedeuten die Begriffe?)
26.11.2012, 11:34 Uhr | ac (CF)
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