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iPhone und iPad  

Apps programmieren und Geld verdienen: So geht's

| th (CF) / bec

Wenn man den Erfolg des iPhone und der Smartphonesder letzen Jahre verfolgt, kommt der Gedanke auf, ob man auch selbst Apps programmieren und damit eventuell viel Geld verdienen kann. Wenn Sie sich ernsthaft überlegen, selbst eine Applikation auf den Markt bringen zu wollen, sollten Sie Folgendes bedenken.

Weltweit gibt es laut Welt-Online etwa 75 MillionenSmartphones. Fast jedes zweite davon ist ein iPhone mit dem bekannten Betriebssystem iOS. Googles Antwort ist das entwickelte Android-Betriebssystem. Die Namen der anderen Systeme lauten Bada (Samsung), Windows Mobile Phone 7 (Microsoft) oder Blackberry OS (BlackBerry). Wenn Sie eine erfolgreiche App entwickeln wollen, sollten Sie sich also an den Marktführer Apple halten.

Iphone App programmieren und Geld verdienen: So geht's. Mit Apps Geld verdienen: So einfach wie die Minianwendungen ist die Programmierung nicht. (Quelle: imago/Sven Simon)

Mit Apps Geld verdienen: So einfach wie die Minianwendungen ist die Programmierung nicht. (Quelle: Sven Simon/imago)

Apps programmieren: iPhone oder Android?

Im App-Store von Apple gibt es heute mehr als eine Million kleine Minianwendungen, die Apps genannt werden. Damit ist Apple die beliebteste Plattform für mobile Anwendungen. Seit der Gründung des App-Stores am 11.07.2008 gibt es jeden Monat im Schnitt etwa 14.000 neue Apps. 37 Prozent dieser sind kostenlos. Bei den restlichen liegt der Durchschnittspreis bei 3,64 Dollar. Dies berichtet die Zeitschrift "Computerbild". Im Januar 2011 feierte Apple zudem die Rekordmarke von zehn Milliarden Downloads.

Ihre Idee ist entscheidend

Das Angebot an mobilen Anwendungen ist also riesig und die Nachfrage rasant wachsend. Wenn Sie eine gute Idee haben, die es so noch nicht gibt, sollten Sie es einfach mit einer eigenen App versuchen. Wichtig ist, dass Ihre Idee entweder unheimlich sinnvoll, oder einfach nur unterhaltend und lustig ist. Auch einzigartig sollte sie sein, denn App-Angebote gibt es heute wie Sand am Meer.

Diese Applications gibt es schon

Ein Blick in den App-Store von Apple erleichtert Ihnen die Ideensuche. Unter den kostenlosen Programmen liegt der Musikerkennungsdienst „Shazam“, die „Facebook"-App und „ebay-Mobile“ auf den Spitzenpositionen. Ganz weit vorne bei den Gratis-Apps liegen aber auch die einfachen und genialen Anwendungen „Wasserwaage“ und „Taschenlampe“, für die weniger Programmierkenntnisse notwendig sind. Bei den Bezahl-Apps gehören das beliebte Spiel „Angry Birds“ oder die „DUDEN-App“ in die Top Ten.

Mit Apps Geld verdienen: Plattform entscheidend

Haben Sie eine gute Idee, geht es jetzt um Ihre Umsetzung. Eine eigene Applikation für ein Smartphone zu programmieren ist schwer. So sollten Sie über ausreichende Programmierkenntnisse verfügen, die speziell für die Entwicklung von Apps notwendig sind. Zu Beginn der App-Entwicklung sollten Sie sich zunächst überlegen, für welche Plattform Sie diese schreiben möchten. Da das iPhone weltweit die meisten Nutzer hat, macht es Sinn für dessen Betriebssystem zu entwickeln, wenn der Aspekt des Geldverdienens im Vordergrund steht.

Sie sollten Programmierkenntnisse haben

Apple bietet für die Entwicklung von Programmen für sein Betriebssystem MacOS und iOS ein „Software Development Kit“ (SDK) an, welches „Xcode Tools“ heißt und auf der Apple-Homepage heruntergeladen werden kann.

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Das sind die wichtigsten Funktionen des iPhones

Die Entwicklung von Apps erfolgt in dieser Xcode-Entwicklungsumgebung dann hauptsächlich über die Programmiersprache „Objective-C“, „C“ oder „C++“. Wenn Sie also eine eigene App entwickeln wollen, sollten Sie gute Programmierkenntnisse mitbringen oder sich diese leicht aneignen können.

Dabei benötigen Sie als erstes einen Mac-Computer, da das iPhone-SDK nur auf einem solchen läuft. Zudem sind die meisten Tutorials rar und nur in englischer Sprache verfügbar. Trauen Sie sich die Programmierung von neuen Apps zu und haben Sie eine gute Idee, steht einer erfolgreichen App aber nichts mehr im Wege. Um wirklich reich damit zu werden ist schließlich Geduld gefragt. Leider behält Apple ein Drittel Ihrer App-Einnahmen für sich.

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