13.10.2010, 12:28 Uhr | DDP
Braunschweig (dapd-nrd). Forscher am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben ein verbessertes Diagnoseverfahren für Legionellen-Erkrankungen entwickelt. Die Methode ermöglicht es, die Keime nicht nur im Trinkwasser aufzuspüren, sondern auch festzustellen, ob sie zu einem gefährlichen Stamm gehören, wie das HZI am Mittwoch mitteilte.
Eine Übertragung des Krankheitserregers erfolgt den Angaben zufolge meist über die Luft, zum Beispiel aus Klimaanlagen oder Duschköpfen. Allein in Deutschland treten nach Schätzungen etwa 10.000 Legionella-Erkrankungen pro Jahr auf. Etwa ein Fünftel verläuft tödlich.
"Bisher war es oft sehr schwierig, die Ursache einer Epidemie schnell festzustellen", sagte Manfred Höfle, Forscher am HZI. Das neue Diagnoseverfahren auf molekularer Ebene ermöglicht es den Wissenschaftlern, einzelne Bakterienstämme direkt aus Wasserproben nachzuweisen. "Damit können wir nicht nur überprüfen, welchen Keim die Wasserprobe enthält, sondern auch, wie krankmachend er für den Menschen ist", sagte Höfle.
dapd
13.10.2010, 12:28 Uhr | DDP
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