22.02.2011, 14:24 Uhr | dapd
Leipzig (dapd-lsc). Der Schriftsteller Erich Loest war nach eigenen Angaben in seiner Jugend NSDAP-Mitglied. Er habe 1944 als "glühender Nazi" einen Antrag gestellt, aber erst vor wenigen Jahren von seiner Aufnahme in die Partei erfahren, sagte Loest der "Dresdner Morgenpost" (Montagausgabe). Auf Nachfrage sei ihm 1947 in Mittweida gesagt worden, er sei kein Mitglied gewesen. Erst durch die Recherche eines Journalisten habe er erfahren, dass er am 20. April 1944 in die NSDAP aufgenommen worden sei.
Loest sagte dem Blatt zufolge, die Mitgliedschaft erscheine ihm als "unerheblich". Er habe sich stets zu seiner nationalsozialistischen Verblendung bekannt. Der 1926 in Mittweida geborene Loest saß in den 1950er und 1960er Jahren siebeneinhalb Jahre in Bautzen in Haft, 1981 siedelte er in die Bundesrepublik über. Nach dem Mauerfall kehrte er nach Leipzig zurück. Berühmt wurde er mit seinem Wenderoman "Nikolaikirche".
22.02.2011, 14:24 Uhr | dapd
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