22.02.2011, 14:26 Uhr | dapd
Berlin (dapd). Der Schriftsteller Erich Loest will in heimatlicher Erde im sächsischen Mittweida beigesetzt werden. "Ich war überzeugt, dass die Mauer zu meinen Lebzeiten nicht mehr fallen würde", sagte Loest dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Jetzt weiß ich, dass ich in Mittweida begraben werde."
Er habe schon den Musikanten bestimmt und denjenigen, der den Champagner besorge, fügte Loest hinzu, der am 24. Februar 85 Jahre alt wird. Der Schriftsteller, der Anfang der 80er Jahre die DDR verlassen und in den Westen gegangen war, lebt seit 1998 in Leipzig. Er schwärmte von seiner sächsischen Heimat: "Sächsisch ist eine Mischung aus Lakonie und Lebensweisheit."
Loest saß mehr als sieben Jahre wegen "konterrevolutionärer Gruppenbildung" im Zuchthaus Bautzen und wurde auch später immer wieder von der Staatssicherheit ins Visier genommen. Bisher habe er niemanden auf der Straße getroffen, den er aus einem Verhör kenne", sagte er in dem Interview. "Und das ist sehr seltsam. Es gibt eine Kneipe im Süden, da gehe ich gerne hin, sitze im Garten und denke: Mensch, da wohnt einer um die Ecke. Und der kommt nie vorbei."
22.02.2011, 14:26 Uhr | dapd
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