09.03.2011, 08:34 Uhr | dapd
Köln (dapd). BAP-Chef Wolfgang Niedecken schätzt die Bibel sehr. "Ich bin ein großer Fan des Alten Testaments", sagte er im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Das seien wunderbare Geschichten, die einer dem anderen weiter erzählt habe. "Wenn ich an den schlecht gelaunten Gott darin denke, dann stelle ich ihn mir wie Clint Eastwood vor."
Der Maler und Musiker räumte ein, dass er heute differenzierter über Religion nachdenke als in der Vergangenheit. "Wer Gott Auschwitz vorwirft, ist auf dem falschen Dampfer. Denn dann bin ich bei der Kosten-Nutzen-Rechnung: Habe ich auch genug gebetet, damit alles klar geht?"
Niedecken, der am 30. März 60 Jahre alt wird, kritisiert zudem die Beschwichtiger im Plagiats-Fall Guttenberg. Dessen Verhalten werde vielfach als Kavaliersdelikt abgetan: "Der steht als Märtyrer da und kommt durch die Hintertüre wieder rein."
Die hohen Sympathiewerte für den ehemaligen Verteidigungsminister erklärt Niedecken mit einer allgemeinen "Boulevardisierung": "Wenn Guttenberg mit Johannes B. Kerner nach Afghanistan fliegt, dann ist das Kitsch und dann ist das ein Paravent, der den Blick auf die Wirklichkeit verstellt." Dies sei entsetzlich. Wolfgang Niedeckens Autobiografie "Für 'ne Moment" erscheint am Mittwoch (9. März).
09.03.2011, 08:34 Uhr | dapd
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