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Silvesterfeuerwerk in mehreren Altstädten verboten

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Silvesterfeuerwerk in mehreren Altstädten verboten

29.12.2011, 20:44 Uhr | dapd

Silvesterfeuerwerk in mehreren Altstädten verboten.

Nicht überall in Hessen ist in der Silvesternacht das Abbrennen von Feuerwerkskörpern erlaubt: Mehrere hessische Kommunen haben ihre Altstädte zur Sperrzone erklärt, um die historischen Bauten vor Bränden zu schützen. Insgesamt geht in Hessen der Verkauf der Feuerwerkskörper in immer mehr Geschäften vonstatten, wie eine dapd-Umfrage bei den Regierungspräsidien am Donnerstag ergab. Vom Gemüsehändler bis zum Getränkemarkt reicht die Spanne der Verkaufsstellen.

Zum Schutz der historischen Bauten ist es in bestimmten Teilen von Marburg, Wetzlar, Limburg, Bensheim und Fulda verboten, Silvesterraketen zu zünden. Ein generelles Verbot gilt auch für die unmittelbare Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen, wie die Wiesbadener Ordnungsdezernentin Birgit Zeimetz am Donnerstag erläuterte.

Wer gegen diese Vorschriften verstoße, begehe eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld nach sich ziehen könne, sagte die CDU-Kommunalpolitikerin. Geregelt wird dies im Sprengstoffgesetz, das seit zwei Jahren auch "das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern" verbietet. In Hessen muss nach einem Erlass des Innenministeriums ein Sicherheitsabstand von acht Metern zu Fachwerkhäusern eingehalten werden.

In den engen Straßen und Gassen der Fuldaer Altstadt könne dieser Abstand nicht immer eingehalten werden, sagte ein Sprecher der Stadt. Daher gelte dort und rund um den Dom ein generelles Verbot für das Zünden von Feuerwerkskörpern. "Darauf weisen wir mit Hinweisschildern hin", sagte er. Verstöße würden geahndet. Man wolle verhindern, dass es noch einmal zu solch einem dramatischen Ereignis wie 1905 komme, als wegen eines Feuerwerks zum Jubiläum 1150 Jahre Bonifatius der rechte Turm des Fuldaer Domes abbrannte.

Auch in der Marburger Oberstadt mit ihren zahlreichen historischen Fachwerkbauten ist das Zünden von Raketen verboten. Zu groß sei das Risiko, dass eines der Gebäude in Brand gerate und das Feuer dann auf die angrenzenden Häuser überschlage, sagte eine Sprecherin der Stadt. Auch in der Nähe des Landgrafenschlosses gelte dieses Verbot. In Wetzlar, Limburg und Bensheim wird ähnlich verfahren und das Zünden von Raketen und Böllern in den Altstädten geahndet. In Bensheim wird am Samstag bei einer größeren Silvesterparty in der Innenstadt schon an den Eingängen kontrolliert. Laut Iris Hillenbrand vom Ordnungsamt ist schon das Mitbringen von Feuerwerkskörpern nicht erlaubt.

Mittlerweile böten vom Gemüse- bis zum Getränkehändler viele Läden Böller an, sagte der für Sprengstoff zuständige Aufsichtsbeamte des Regierungspräsidiums Gießen, Lorenz Aab, am Donnerstag auf dapd-Anfrage. "Das Zusatzgeschäft lässt sich keiner mehr entgehen". Damit alle Vorschriften eingehalten werden, kontrollieren acht Beamte des Regierungspräsidiums derzeit die Läden.

Es werde in erster Linie geschaut, dass alle Pyrotechnik die notwendigen Kennzeichen habe, nur an über 18-Jährige verkauft und die Ware vorschriftsmäßig gelagert werde. Auch im Regierungspräsidium Kassel sind nach Angaben von Pressesprecher Jörn Wiegel zurzeit etwa acht bis zehn Kontrolleure auf der Suche nach Verstößen. Solche seien in den letzten Tagen bereits mit zu hohen Lagermengen im Verkaufsraum oder aufgerissenen Verpackungen festgestellt worden.

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