16.03.2012, 16:17 Uhr | dapd
Blinde bemängeln die Sicherheitsvorkehrungen in und um die Münchner U- und S-Bahn. Sehbehinderte Fahrgäste müssten sich im Bahnhof und in den Zügen besser orientieren sowie gefahrlos ein- und aussteigen können, forderte der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund am Freitag in München. Daher sollen die Bereiche der Bahnsteigkante und zwischen den Wägen besser gekennzeichnet werden. Außerdem müssten die Ansagen an den Bahnhöfen und die Beschriftungen in Blindenschrift verständlicher werden.
Im Dezember 2011 war ein blinder Fahrgast am U-Bahnhof Rotkreuzplatz ins Gleis gestürzt, weil er die Kupplung zwischen zwei U-Bahnwagen mit der Tür verwechselt hatte. Er erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
Quelle: dapd
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