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Tote Hosen feiern Geburtstagsparty

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Tote Hosen - Geburtstagsparty

11.04.2012, 13:16 Uhr | dapd

Tote Hosen feiern Geburtstagsparty.

Was für ein Empfang für die Toten Hosen. Kaum hatten sie am Dienstagabend die Bühne des Magazinkellers im Bremer "Schlachthof" betreten, sangen die Fans der Band ein Geburtstagsständchen. "Ihr macht alte Männer gerade sehr glücklich", bedankte sich Hosen-Sänger Campino bei den Gästen. 950 waren zum Jubiläumskonzert der Toten Hosen in das ausverkaufte Kulturzentrum gekommen, in dem die Düsseldorfer Punkrocker vor genau 30 Jahren mit ihrem ersten Live-Konzert ihre Karriere starteten - damals übrigens vom Veranstalter irrtümlicherweise als "Tote Hasen" angekündigt.

Ben Jeske war damals noch gar nicht geboren. Doch der Feuerwehrbeamte ist seit seinem zehnten Lebensjahr treuer Fan der Toten Hosen. "Ich habe damals die Single "Pushed again" gehört und fand die voll cool", erzählte der 24-jährige Bremer. "Ich stand schon immer auf gute Texte", begründete er seine Leidenschaft für die Band. Zudem gebe es Songs für jede Lebenslage, egal, ob man gute oder schlechte Laune habe. Jeske hat schon mehrere Konzerte der Toten Hosen erlebt. Das Jubiläumskonzert sei jedoch etwas Besonderes, sagte er. Um eine der begehrten Karten zu ergattern, habe er sich als der Vorverkauf im Internet startete extra den Wecker gestellt, um nicht zu verschlafen.

Und das war gut so. Denn weil er schnell war, gehörten Jeske und sein Freund Sascha Hartmann aus Braunschweig am Dienstagabend zu den 200 Fans, die den Konzertbeginn im Magazinkeller hautnah mitverfolgen konnten. Wegen der Enge des Raumes wurde nämlich der erste, gut halbstündige Teil für die weiteren 750 Gäste per Videoleinwand in die geräumigere Kesselhalle übertragen. Dort ging es danach aber live für alle weiter. "Wir haben uns für diese Variante entschieden, weil wir unbedingt auch auf denselben Brettern spielen wollten, die für uns vor an diesem Tag exakt 30 Jahren den Startschuss bedeutet haben", erklärt Campino den Anhängern auf der Homepage der Band.

Dem Publikum im Schlachthof verriet der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Andreas Frege heißt, dass der Auftritt in der Osterzeit 1982 eigentlich zu früh gekommen sei. "Wir hätten noch zwei Jahre üben müssen. Wir hatten damals noch gar kein Set zusammen", erzählte der 49-Jährige, als er den Song "Spanner" ankündigte, ein Lied von Campinos früherer Band ZK. Doch die Fans freuten sich, die "alten Sachen" wie "Roland" oder "Niemandsland" live zu hören. "Wahrscheinlich haben sie die damals nicht so gut gespielt, aber deshalb sind die Lieder ja nicht schlechter", sagte beispielsweise Hosen-Fan Ute Schmid, die mit ihrer Schwester gekommen war.

Auf den nostalgischen ersten Teil folgte in der vor Begeisterung der Fans brodelnden Kesselhalle ein Streifzug durch die Bandgeschichte bis hin zur gerade frisch erschienenen Single "Tage wie diese". "Die Stimmung ist weltklasse", schwärmte der Hamburger Peter Rinck. "Hier kann jeder alles mitsingen", schätzte Sascha Hartmann. Und das taten die Fans lautstark. 57 Songs hatten sich die Toten Hosen nach Angaben von Patrick Orth, Geschäftsführer des bandeigenen Labels JKP, für das Konzert vorgenommen. Orth findet es "unglaublich, dass so eine Kapelle 30 Jahre durchhält." Das sei "weder plan- noch steuerbar, sondern nur aus kontrolliertem Chaos kombiniert mit wahnsinnig viel Glück möglich", sagte Orth am Rande des Auftritts.

Das Bremer Konzert war der Auftakt einer rund vierwöchigen Jubiläumstour. Bis zum 12. Mai spielen die Toten Hosen nach Angaben von Orth 16 Konzerte in den Häusern von Fans, die sich darum bewerben konnten, zum Beispiel in einer Ein-Zimmer-Wohnung in Berlin, in einer WG in Hessen und einer Klinik in Ingolstadt. "Dieser Abend wird in diesem Jahr schwer zu toppen sein - für uns jedenfalls", rief Campino nach fast drei Stunden dem Publikum zu und sprach damit auch vielen Fans aus der Seele. "Die sind einfach total normal und geben immer alles", lautete das Urteil von Ute Schmid. "Es war einfach göttlich", sagte Ben Jeske, der vor allem von der Nähe zur Band beeindruckt war.

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