19.10.2012, 10:26 Uhr | dapd
Das Thüringer Innenministerium hatte eigenen Aussagen zufolge keine Kenntnis vom Anwerbeversuch eines ehemaligen Mitarbeiters der Landtagsabgeordneten Katharina König (Die Linke) durch den Verfassungsschutz. Das Ministerium wisse nicht über jeden Schritt des Geheimdienstes Bescheid, über diesen habe man aus Medienberichten erfahren, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag der Nachrichtenagentur dapd in Erfurt. Der Vorgang solle überprüft werden, ein Ergebnis liege noch nicht vor.
Der Ex-Mitarbeiter war nach Angaben von König am Mittwoch von einem Geheimdienstler zu Hause aufgesucht und angesprochen worden, um ihn als Spitzel in der linken Szene zu gewinnen. Die Landesregierung solle den Vorfall aufklären, sagte die Abgeordnete.
Quelle: dapd
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