13.11.2012, 12:45 Uhr | dapd
Experten des Kampfmittelräumdienstes haben bei Sondierungen der Fulda am Kassler Stadtrand rund 100 verdächtige Gegenstände entdeckt. Dabei könnte es sich zum Teil um Phosphorgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Die "Störobjekte" werden in den kommenden Tagen von Tauchern näher untersucht.
In den vergangenen Wochen sind verdächtige Gasblasen an der Fundstelle aufgestiegen, die auf Phosphorgranaten hindeuten. "Vermutlich handelt es sich aber beim Gros der jetzt ausgemachten 100 Objekte um Metallschrott", sagte der Sprecher.
Erst im Juli dieses Jahres war in der Nähe des jetzigen Fundortes eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Ufernähe gefunden worden. Kassel wurde als Rüstungsstandort während des Zweiten Weltkrieges mehrfach bombardiert.
Quelle: dapd
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