23.11.2012, 10:10 Uhr | dapd
In Sachsen-Anhalt beginnt die Weihnachtsmarktsaison. Zu den ersten Städten, die in die Weihnachtssaison starten, gehören Magdeburg am Montag (26. November) und Halle am Dienstag (27. November), wie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt am Mittwoch mitteilte. Ab dem 30. November und 1. Dezember folgen viele andere Märkte. Dieses Jahr soll es in Sachsen-Anhalt mehr als 100 Weihnachtsmärkte geben.
An 135 Holzhäuschen locken vor dem historischen Rathaus in Magdeburg vom 26. November bis zum 30. Dezember Händler mit Holzspielzeug, Töpferwaren, Glühwein und Süßigkeiten. Die Besucher erwartet auch eine Eislaufbahn, ein mittelalterliches Badehaus sowie eine 35 Meter lange "Weihnachtsrutsche". Der Weihnachtsmarkt in Halle wirbt für sich mit dem 85 Meter hohen Roten Turm als Adventskerze, einer begehbaren Weihnachtskrippe, einem Märchenwald und echten Rentieren im finnischen Dorf "Arctic Village".
Größter Adventskalender Deutschlands öffnet in Quedlinburg
Den größten Adventskalender Deutschlands können Besucher vom 30. November bis zum 23. Dezember in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg (Harz) bestaunen. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag um 16.30 Uhr die Tür eines historischen Fachwerkhauses geöffnet, aus dem Märchenfiguren austreten und für die Besucher singen und tanzen. Zum traditionellen "Advent in den Höfen" öffnen an den ersten drei Wochenenden im Dezember 24 Häuser in der historischen Innenstadt ihre Innenhöfe. Dort bieten Händler Kunsthandwerk und weihnachtliche Gerichte an.
Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Wernigerode (Harzkreis) schneidet der Oberbürgermeister der Stadt, Peter Gaffert (parteilos), einen Riesenchriststollen an. Vom 30. November bis zum 23. Dezember bieten Händler auf dem Weihnachtsmarkt vor der Kulisse des Rathauses ihr Kunsthandwerk feil. Als Attraktion für die Kinder steht eine Kindereisenbahn bereit.
In Naumburg wird der Stollen angeschnitten
In Naumburg wird der Weihnachtsmarkt mit Posaunenklängen und dem Anschnitt eines Naumburger Stollens am 1. Dezember eröffnet. Er geht bis zum 23. Dezember. Täglich sorgt Bühnenprogramm für Kinder und Erwachsene für Unterhaltung. 25 Höfe sind am 1. Adventswochenende für Besucher zugänglich. Mit Oldtimerwagen pendelt die Naumburger Straßenbahn als "Christkindelbahn" an den Wochenenden zwischen Bahnhof und Innenstadt.
In der Lutherstadt Wittenberg stehen vom 28. November bis zum 23. Dezember weihnachtliche Verkaufsstände auf dem historischen Marktplatz für Besucher bereit. Am "Weihnachtsmarkt der Vereine", der vom 30. November bis zum 2. Dezember geht, und rund um den Kirchplatz und Holzmarkt stattfindet, verkaufen Vereine und Schulen selbst gebastelte Weihnachtsgeschenke.
Quelle: dapd
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