Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > Regionales > Hessen >

Synode macht Weg für Fusion Diakonischer Werke in Hessen frei

...

Synode macht Weg für Fusion Diakonischer Werke in Hessen frei

23.11.2012, 20:05 Uhr | dapd

Synode macht Weg für Fusion Diakonischer Werke in Hessen frei.

 

Die Fusion der Diakonischen Werke in Hessen ist einen weiteren Schritt näher gerückt. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) machte am Freitag in Frankfurt den Weg dafür frei. Wenn auch die nächste Woche im nordhessischen Hofgeismar tagende Synode der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) zustimmt, können die sozialen Hilfswerke beider Kirchen ihren Zusammenschluss vollziehen.

Der komplette Name der fusionierten Einrichtung für ganz Hessen und die zur EKHN gehörenden Teile von Rheinland-Pfalz soll nach dem Beschluss lauten: "Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V.". Im alltäglichen Sprachgebrauch soll die neue Einrichtung mit Hauptsitz in Frankfurt und Zweigstelle in Kassel aber nur "Diakonie Hessen" heißen, wie die EKHN mitteilte.

Vor dem Tagungsgebäude der Synode im Frankfurter Dominikanerkloster nahmen am Nachmittag nach Polizeiangaben etwa 150 Personen an einer Demonstration der Gewerkschaft ver.di teil. Sie richtete sich gegen einen möglichen Sozialabbau bei der Fusion der Diakonie und auch gegen den sogenannten dritten Weg bei Mitbestimmung und Streikrecht in der Kirche.

Kirchenpräsident Volker Jung sagte dagegen, das jüngste Urteil des Bundesarbeitsgerichts habe diesen "dritten Weg" eindrücklich bestätigt. Die EKHN habe alle Vorgaben des Gerichts bereits erfüllt. Sie trete für eine paritätische Arbeitnehmervertretung und Verhandlungen "auf Augenhöhe" ein. Der ver.di-Gewerkschaftssekretär für Kirchen, Fabian Rehm, wandte sich auf der Kundgebung gegen Lohndumping und forderte die Kirchen zu einem Abschluss eines Tarifvertrags für Soziales auf.

Gegen Klage zu Fluglärm

Anträge der Dekanatssynode Mainz und der Kirchengemeinde Flörsheim zum Fluglärm will die EKHN in ihren Ausschüssen weiter behandeln. Ein von der Kirchenleitung in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Schluss, dass der Fluglärm die Religionsfreiheit nicht grundsätzlich einschränke. Deshalb plädierte Jung gegen eine Klage vor Gericht. Er forderte aber eine Ausweitung des Nachtflugverbots auf die Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr und die Einrichtung eines Sachverständigenrats zur Festlegung von Lärmobergrenzen.

 
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht

Top Partner

Anzeige
Video des Tages
Auf zur Attacke 
Diese Katzen machen Jagd auf Helikopter

Bobo und Nikita verteidigen mit ausgefahrenen Krallen ihr Revier. Video

Anzeige
Shopping 
Schrei vor Glück: Schuhe, Mode u.v.m. von Topmarken

Jetzt die neuen Kollektionen auf zalando.de entdecken - Versand gratis. zum Zalando-Special

Grease 
Das Musical

Welcome back! Danny und Sandy sind endlich wieder in der Stadt. Jetzt in Frankfurt


Shopping
Shopping 
Stylische Damenhosen und Jeans von BRAX

Moderne Passformen und modische Farben - versandkostenfrei im BRAX-Online-Shop. mehr

Shopping 
Surfen und Telefonieren mit der Flatrate der Telekom

Jetzt Call & Surf Comfort bestellen und 120 €* sichern! von Telekom

Shopping 
Handgefertigte italienische Schuhe von Scarosso

Frische Farben und neue Details - entdecken Sie die neue Kollektion! zum Special

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITBAURCECILmedpexdouglas.deWENZ

Anzeige