21.12.2012, 17:52 Uhr | dapd
Angst und Schrecken in Berlin-Zehlendorf: Ein Mann hat am Freitagnachmittag eine Bankfiliale überfallen und einen Angestellten als Geisel genommen. Er habe Geld und freies Geleit gefordert, sagte ein Polizeisprecher am Ort des Geschehens. Das Gebäude in der Potsdamer Straße wurde großräumig abgesperrt.
Der Täter war gegen 16.00 Uhr in die Filiale eingedrungen. Ob er im Besitz einer Waffe sei, wollte der Polizeisprecher nicht sagen. Einem Bericht der "Berliner Morgenpost" zufolge soll der Gangster im Besitz einer Bombe sein und gedroht haben, das Gebäude in die Luft zu sprengen. Den Bericht wollte der Sprecher unter Verweis auf den laufenden Einsatz vorerst nicht kommentieren.
Die Identität des Mannes war zunächst nicht bekannt. Spezialeinheiten sicherten am frühen Abend die Umgebung. Auch Hunde waren im Einsatz.
Die sonst vielbefahrene Straße wurde weiträumig abgesperrt. Es entwickelte sich ein Stau. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) meldeten erhebliche Beeinträchtigungen für die Buslinien M48, M11, X10, 285, 101, 112 und 115.
Quelle: dapd
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