02.01.2013, 13:03 Uhr | dapd
Die Ursache der Massenkarambolage mit drei Toten auf der Bundesstraße 30 südlich von Ulm ist weiterhin unklar. Derzeit wird untersucht, ob bei dem Unfall in der Silvesternacht Nebel die Sicht behinderte, wie die Ulmer Polizei am Mittwoch mitteilte. Glätte, Alkoholeinfluss oder einen Geisterfahrer schließen die Ermittler hingegen als Ursache aus.
Zur Aufklärung des Unfallhergangs werten die Experten zusammen mit einem Gutachter die gesicherten Spuren sowie Luftaufnahmen aus und befragen Zeugen. Die Polizei hat die Obduktion der drei Todesopfer beantragt. Nach ersten Erkenntnissen hatten sie ihre Autos bereits verlassen, als es zum tödlichen Unfall kam.
Bei der Massenkarambolage verloren in der Nacht zum Dienstag ein Ehepaar, beide 80 Jahre alt, sowie ein 20-Jähriger ihr Leben. 13 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Quelle: dapd
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