05.01.2013, 15:05 Uhr | dapd
Krabbenfischer hatten ein gutes Jahr. (Quelle: dapd)
Dank steigender Preise sind die Krabbenfischer an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein mit dem Ergebnis des letzten Jahres zufrieden. Nach vorläufigen Daten wurden 2012 insgesamt 11.500 Tonnen Krabben gefangen. Das waren zwar weniger als im Vorjahr (13.200 Tonnen), durch den wieder steigenden Erzeugerpreis wurden aber höhere Erlöse erzielt, wie der Fischerei-Verband in Hamburg am Freitag mitteilte.
2012 erwirtschafteten die Krabbenfischer demnach 47 Millionen Euro. Im Jahr 2011 waren es wegen der Preise, die zeitweise unter 1,50 Euro pro Kilogramm lagen, nur 26,4 Millionen Euro gewesen. Die Fischer würden mit dem Geld nun Defizite ausgleichen, sagte Dirk Sander vom Landesfischereiverband Weser-Ems. "Wir können jetzt ein paar Löcher stopfen, die 2011 entstanden sind, mehr ist nicht drin." Investiert werden soll unter anderem in neue Kutter, da diese meist mehr als 30 Jahre alt sind.
Quelle: dapd
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