07.01.2013, 16:05 Uhr | dapd
Die Bereitschaft zur Organspende sinkt. Die Zahl der Organspenden in Nordostdeutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. 113 Menschen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern spendeten nach ihrem Tod 373 Organe, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation am Montag in Frankfurt auf Basis vorläufiger Zahlen für 2012 mitteilte. Im Jahr davor waren es noch 129 Spender und 428 Organe.
Allerdings ist die Spendenbereitschaft in den drei Bundesländern immer noch überdurchschnittlich hoch: Von einer Million Einwohner spendeten 2012 im Schnitt 14,8 Menschen ihre Organe nach dem Tod. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 12,8 Spendern pro eine Million Einwohner. Deutschlandweit spendeten im vergangenen Jahr 1.046 Menschen nach ihrem Tod insgesamt 3.508 Organe. Damit erreichte die Zahl der Organspenden 2012 den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.
Quelle: dapd
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