25.02.2013, 15:55 Uhr | dapd
Bayerns Schlösser und Burgen bleiben ein Besuchermagnet: Im vergangenen Jahr zogen die Kultureinrichtungen rund fünf Millionen Besucher an, wie Finanzminister Markus Söder (CSU) am Montag in München sagte. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern stiegen 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 23,5 Millionen Euro. Die Gesamteinnahmen der Bayerischen Schlösserverwaltung erzielten einen neuen Rekord und erhöhten sich um 3,5 Prozent auf mehr als 61 Millionen Euro.
Den Spitzenplatz der Besucherbilanz belegten Söder zufolge auch im vergangenen Jahr die drei Königsschlösser von Ludwig II. mit 45 Prozent der Gesamtbesucherzahl, allen voran Schloss Neuschwanstein mit 1,4 Millionen Besuchern. Die Burg Prunn mit der Sonderausstellung "Ritter, Recken, edle Frauen. Burg Prunn und das Nibelungenlied" zog mehr als 50.000 Gäste an. Auch die Nürnberger Kaiserburg war trotz Bauarbeiten mit 285.000 Ausflüglern gut besucht.
Der Finanzminister wies darauf hin, dass für die Schlösserverwaltung im Doppelhaushalt 2013/2014 Mittel in Höhe von knapp 200 Millionen Euro vorgesehen sind. Bis zum Jahr 2017 sollen mindestens 132 Millionen Euro für große Baumaßnahmen an den Schlössern investiert werden, kündigte Söder an. Herausragende Projekte seien die Instandsetzung und Restaurierung des Markgräflichen Opernhausees Bayreuth mit insgesamt 19,15 Millionen Euro und der Schlosspark Linderhof samt Venusgrotte mit 18,9 Millionen Euro. Für die Generalsanierung der Festungsanlage Marienberg in Würzburg sollen in den nächsten Jahren mehr als 35 Millionen Euro investiert werden.
Quelle: dapd
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