02.03.2013, 13:24 Uhr | dpa
In Thüringen hat die Linkspartei auf ihrer Vertreterversammlung die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl durchfallen lassen. Die vom Landesvorstand vorgeschlagene Vizepräsidentin des Landtages, Birgit Klaubert, verfehlte bei der Abstimmung am Samstag in Friedrichroda eine Mehrheit und verzichtete darauf, erneut anzutreten.
Klaubert erhielt nur 59 von 120 abgegebenen Stimmen. Nach Angaben eines Parteisprechers wurde das Verfahren zur Wahl der Landesliste neu eröffnet. Der Vorschlag des Landesvorstandes sei damit hinfällig. Die Linke war bei der Bundestagswahl 2009 zweitstärkste Partei nach der CDU in Thüringen geworden.
Quelle: dpa
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