06.03.2013, 13:35 Uhr | dapd
In einem rheinland-pfälzischen Viehhof haben die Behörden Schimmelpilzgift in der Milch gefunden. Die Belastung liege "im Bereich des Grenzwertes", teilte das Landesuntersuchungsamt in Koblenz am Dienstag mit.
Vorsorglich sei die Milch entsorgt worden. Um zu überprüfen, ob der Gehalt an Schimmelpilzgift in der Rohmilch inzwischen wieder gesunken ist, wurden weitere Proben entnommen. Von diesem Ergebnis hängt die Entscheidung ab, wann der Betrieb wieder Milch an Molkereien liefern darf.
Die Rohmilch eines zweiten Betriebs, bei dem Proben genommen worden waren, erwies sich als unbelastet. Die Milch darf uneingeschränkt weiterverarbeitet werden.
Bundesweit waren mehrere tausend Höfe mit Futtermittel beliefert worden, in dem sich mit dem krebserzeugenden Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 verseuchter Futtermais befand.
Quelle: dapd
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