05.06.2013, 09:48 Uhr | dpa
Das Urteil gegen die Neubrandenburger
Rechtsanwältin Kathrin Kolloch soll nach dem Willen der Verteidigung noch einmal rechtlich überprüft werden. Die Anwälte der Juristin haben Revision eingelegt, sagte ein Sprecher des Landgerichtes Neubrandenburg am Mittwoch. Sollte es dabei bleiben, würde sich das Oberlandesgericht in Rostock noch einmal mit dem Fall befassen.
Die 51-Jährige war vor einer Woche vom Landgericht wegen Untreue in besonders schwerem Fall zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt worden. Sie hatte nach Überzeugung der Berufungskammer das Ersparte einer von ihre betreuten Rentnerin - 40 000 Euro - veruntreut. Kolloch hatte das bis zuletzt bestritten. Der Anwältin droht der Entzug ihrer Zulassung.
Die Strafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, zudem soll die Anwältin 10 000 Euro Strafe an Vereine zahlen. Kolloch hatte das Geld vom Sparbuch der betreuten 82-jährigen Frau 2006 abgehoben und angeblich für zehn Jahre bei der Finanzfirma ihres Ehemannes wegen höherer Zinsen fest angelegt. Statt einer Anlage war das Geld aber verbraucht worden. "Das war ein eklatanter Verstoß gegen die fundamentalen Pflichten eines Betreuers", hatte Richter Jochen Unterlöhner erklärt.
Kolloch war vor 30 Jahren als mehrfache Kajakweltmeisterin unter dem Namen Kathrin Giese zusammen mit Birgit Fischer bekannt geworden. Zuletzt war sie als Krimiautorin an die Öffentlichkeit getreten.
05.06.2013, 09:48 Uhr | dpa
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