13.06.2013, 12:18 Uhr | dpa
Nicolas Berggruen (Quelle: dpa)
Für Karstadt muss nach Ansicht von Aktionärsschützer Marc Tüngler so schnell wie möglich ein neuer Konzernchef gefunden werden. "Jeder Tag, an dem das Thema nicht vom Tisch ist, ist für Karstadt ein verlorener Tag", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Nachdem der Abgang des bisherigen Konzernchefs Andrew Jennings zum Jahresende öffentlich bekannt sei, dürfe sich keine Verunsicherung bei den Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden breitmachen.
Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen müsse jetzt handeln. "Das schlimmste, was einem Unternehmen in der Sanierung passieren kann, ist Schwäche an der Spitze. Das gilt natürlich erst recht bei Karstadt, weil die Rolle von Eigentümer Nicolas Berggruen immer mysteriöser wird", so Tüngler. Ein unmissverständlich strategisches, finanzielles und auch emotionales Bekenntnis von Berggruen sei für die Mitarbeiter, die Kunden und auch für die Marke Karstadt gerade jetzt besonders wichtig.
Karstadt muss nach Ansicht Tünglers stärker investieren, gerade auch in Werbung. "In den Filialen hat sich schon etwas verändert, es sieht nicht mehr wie früher aus. Was fehlt sind die Kunden. Das Image ist immer noch verstaubt", meinte er. Karstadt müsse versuchen, mehr Kunden in die Warenhäuser zu holen. "Das Geld reicht bisher augenscheinlich nicht aus, um den Imagewechsel des Unternehmens in die Köpfe der Kunden zu transportieren."
13.06.2013, 12:18 Uhr | dpa
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