13.06.2013, 20:18 Uhr | dpa
Andrew Jennings (Quelle: dpa)
Der scheidende Karstadt-Vorstandschef Andrew Jennings will den Umbau des Warenhauskonzerns beschleunigen. "Karstadt wird das Tempo des Transformationsprozesses nicht verringern. Ich werde das Unternehmen bis zum Auslaufen meines Vertrages Ende Dezember leiten und wir werden in den kommenden Monaten das Tempo unseres Marathons steigern", sagte Jennings am Donnerstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats laut einer Mitteilung. Der Manager kündigte "sehr aufregende Entwicklungen" an. Als Beispiele nannte er die Einführung neuer Marken und sowie "nationale Marketingkampagnen im September und Oktober".
Karstadt befinde sich unter sehr schwierigen Marktbedingungen in einem fundamentalen Transformationsprozess, so Jennings weiter. So habe das Management Entscheidungen treffen müssen, die kurzfristig negative Effekte auf Umsatz und Ertrag hätten, "aber notwendig für die langfristige Gesundung des Unternehmens sind". Jennings nannte etwa den Ausstieg aus den "verlustbringenden" Abteilungen Multimedia, Licht oder Drogerie.
Das Unternehmen will am Ausstieg aus der Tarifbindung festhalten.
"Um die Gesundung des Geschäfts sicherzustellen, braucht Karstadt eine Tarifpause", sagte Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz laut der Mitteilung. Ziel des Managements sei, mit den Betriebsräten ein Dokument zu verhandeln, in dem der Status Quo inklusive des Manteltarifvertrags garantiert werde. Karstadt war im Mai vom regionalen Arbeitgeberverband in die Verbandsmitgliedschaft ohne Tarifbindung gewechselt. Das Management will die bisher geltende Tarifverträge weiter anwenden, kommende Tariferhöhungen in der Branche aber nicht umsetzen.
13.06.2013, 20:18 Uhr | dpa
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