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Tierschützer: Kastration gegen Katzenelend

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Tierschützer: Kastration gegen Katzenelend

15.06.2013, 15:04 Uhr | dpa

Tierschützer: Kastration gegen Katzenelend. Katze vor Straßenlaterne

Katze vor Straßenlaterne (Quelle: dpa)

Tausende kleine Katzen werden in jedem Jahr in der "freien Wildbahn" der Städte geboren. Viele überleben die ersten Wochen nicht, andere plagen sich mit Hunger und Krankheiten.

Um dem Katzenelend ein Ende zu setzen, ist für Tierschützer und zunehmend auch für Kommunen die Kastration die beste Lösung, wie eine dpa-Umfrage ergab. Die Vorsitzende des Tierschutzbundes in Mecklenburg-Vorpommern, Kerstin Lenz, sagt: "Die Kastration ist die einzige Möglichkeit, den Katzenbestand tierschutzgerecht auf ein verträgliches Maß zu senken."

Als erste Stadt im Land hat jetzt Rostock eine Verordnung erlassen, mit der sie das Problem der Streunerkatzen lösen will. Danach müssen alle privat gehaltenen Katzen, die ins Freie dürfen, kastriert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.

 
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