31.07.2013, 16:19 Uhr | dpa
Naumburger Dom (Quelle: dpa)
Auf dem Weg zum erhofften Welterbe-Titel hat die Region an Saale und Unstrut einen wichtigen Schritt gemacht. Am Mittwoch überreichte der Geschäftsführer des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, Roland Thrän, in Magdeburg offiziell den entsprechenden Antrag an Kultusstaatssekretär Jan Hofmann (SPD). Die Bewerbung von "Naumburger Dom und der hochmittelalterlichen Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut" wird nun zur Vorprüfung an das Unesco-Welterbezentrum nach Paris geschickt.
"Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine solche Dichte an hervorragenden baulichen Zeugnissen und Entwicklungslinien einer Landschaft aus dem Hochmittelalter", sagte Hofmann. Die besondere Bedeutung der Region sei schon lange bekannt. "Nun kommt es darauf an, auch das Unesco-Welterbezentrum davon zu überzeugen." Das beantragte Gebiet umfasst nach Angaben von Thrän im Kern etwa 10 000 Hektar Kulturlandschaft im Burgenlandkreis und beinhaltet Orte wie die Altstadt und den Dom von Naumburg oder Schloss Neuenburg.
Die 2000 Seiten dicken Bände, an denen seit 2008 gearbeitet wurde, umfassen unter anderem den formalen Antrag, wissenschaftliche Fachbeiträge sowie einen Managementplan. In Paris werden die Unterlagen einer Vorprüfung unterzogen. Im Februar 2014 folgt dann eine Nominierung des Antrages. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Welterbeliste soll im Sommer 2015 fallen.
Quelle: dpa
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