05.08.2013, 10:47 Uhr | dpa
Immer mehr Menschen aus Sachsen-Anhalt pendeln zur Arbeit in ein anderes Bundesland. Nach Angaben der Arbeitsagentur in Halle gab es im Jahr 2002 noch 124 303 sogenannte Auspendler, im Jahr 2012 waren es bereits 137 422. "Zwar gab es in den letzten Jahren ein geringeres Wachstum, aber die Zahl ist ständig gestiegen", sagte Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. Leipzig, Wolfsburg, die Region Nordsachsen, Berlin und Braunschweig führten die Liste der Ziele an.
"In Sachsen-Anhalt stagniert die Beschäftigungsentwicklung", sagte Senius. Das zeige auch die sinkende Zahl der Einpendler. Die Zahl der Menschen, die zur Arbeit nach Sachsen-Anhalt kamen, lag den Angaben zufolge im Jahr 2012 bei 58 378. Das waren etwa 671 weniger als 2011. Die Mehrheit der Einpendler kam aus den benachbarten Bundesländern, darunter rund 21 400 aus Sachsen, 8700 aus Thüringen und 7800 aus Brandenburg.
Pendeln ist vor allem Männersache, wie die Agentur weiter mitteilte. 70 Prozent der Pendler sind Männer. Bei den 76 800 Menschen, die in westlichen Bundesländern arbeiten, beträgt der Anteil sogar 74 Prozent.
Vor allem Beschäftigte des verarbeitenden Gewerbes (19,5 Prozent) gehören zu den Pendlern, gefolgt von Beschäftigten des Handels (13 Prozent) und der Baubranche (11,7 Prozent).
Quelle: dpa
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