05.08.2013, 07:48 Uhr | dpa
Bei den Berufspendlern in Thüringen zeichnet sich nach Ansicht der Arbeitsagentur eine Trendwende ab. Gab es im Jahr 2008 noch 130 000 Menschen, die zur Arbeit vom Freistaat aus in ein anderes Bundesland pendelten, waren es im Jahr 2012 nur noch 127 384. "Der Arbeitsmarkt in Thüringen ist attraktiver geworden", sagte Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit in Halle. Das belege auch die wachsende Zahl derer, die aus einem anderen Bundesland in den Freistaat kommen. Im Jahr 2011 seien das noch 53 368 Frauen und Männer gewesen, ein Jahr später bereits 56 176.
Das Ziel Nummer eins der sogenannten Auspendler bleibe Bayern, sagte Senius. Fast 35 400 Thüringerinnen und Thüringer arbeiteten dort im Jahr 2012. Das seien fast 26 Prozent der Auspendler gewesen. Mit 25 500 Frauen und Männern und einem Anteil von 20 Prozent stehe Hessen an zweiter Stelle, gefolgt von Sachsen mit fast 19 700 Menschen (15,4 Prozent).
Von den 56 176 Berufstätigen, die 2012 zur Arbeit nach Thüringen fuhren, kamen 22 000 aus westdeutschen Bundesländern. Den Angaben zufolge kamen mit 28 Prozent die meisten aus Sachsen.
"Positive Pendlersalden haben in Thüringen die Städte", sagte Senius. Dort gebe es mehr Ein- als Auspendler. An der Spitze stehe Erfurt mit einem positiven Saldo von 26 047, gefolgt von Jena (13 730), Eisenach (7059), Weimar (2229), Gera (2024) und Suhl (2009).
Quelle: dpa
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