06.08.2013, 14:53 Uhr | dpa
Wolfgang Schäuble (CDU) (Quelle: dpa)
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht für seinen Abgeordnetenkollegen Siegfried Kauder in der CDU keine Zukunft. Ein Parteiausschluss Kauders sei ohne Alternative, sagte Schäuble in Offenburg (Ortenaukreis) der Nachrichtenagentur dpa. "Wir müssen ihn ausschließen. Die Satzungslage ist vollkommen eindeutig. Aber es ist traurig, und das am meisten für ihn selbst."
Kauder ist seit 2002 CDU-Bundestagsabgeordneter für den Schwarzwald-Baar-Kreis. Bei der Wahl im September tritt er gegen den offiziellen CDU-Bewerber Thorsten Frei an. Die Partei hatte Kauder nicht mehr nominiert und sich stattdessen für Frei entschieden.
"Ich kenne Siegfried Kauder seit Jahrzehnten als prima Kollegen in der CDU und im Bundestag. Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist und in ihm vorgeht", sagte Schäuble, der in Kauders Nachbarwahlkreis antritt und zudem auf Nummer 1 der Landesliste steht. "Was er jetzt macht, schadet ihm unendlich selbst und lässt seine Freunde fassungslos den Kopf schütteln." Kauders Bilanz werde dadurch diskreditiert.
"Ich kann nicht nachvollziehen, warum er nicht akzeptieren kann, dass seine Partei ihn nicht mehr aufgestellt hat", sagte der Minister. "Aber jeder Versuch, auf ihn einzureden, ist völlig hoffnungslos. Und so verrennt er sich."
Neben Schäuble fordern auch Baden-Württembergs CDU-Vorsitzender Thomas Strobl und Unions-Fraktionschef Volker Kauder den Parteiausschluss. Volker Kauder ist der ältere Bruder von Siegfried Kauder. Sie sind das einzige Geschwisterpaar im Bundestag.
Quelle: dpa
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