09.08.2013, 16:18 Uhr | dpa
Georg Gänswein (Quelle: dpa)
Der aus dem Schwarzwald stammende Kurien- Erzbischof und Papst-Vertraute Georg Gänswein (57) denkt vorerst nicht an eine Rückkehr als Erzbischof nach Deutschland. "An den Spekulationen ist nichts dran", sagte Gänswein am Freitag in Freiburg der Nachrichtenagentur dpa. "Mein Leben und Wirken konzentriert sich derzeit auf Rom. Und daran wird auch auf absehbare Zeit wohl auch nichts ändern." In den deutschen Diözesen sei im Moment alles geregelt, es bestehe daher kein Diskussionsbedarf. Gänsweins Name fiel zuletzt unter anderem in den Diözesen Köln und Freiburg, bereits 2007 war er für als Erzbischof von München gehandelt worden.
Gänswein stammt aus Riedern am Wald im Südschwarzwald. Dort verbringt er jeden August seinen Sommerurlaub. Am kommenden Donnerstag (15. August) hält er im Freiburger Münster die Festpredigt beim Pontifikalamt zum Patrozinium. Anlass ist der katholische Festtag Mariä Himmelfahrt. "Die Anfrage gibt es schon lange", sagte Gänswein. "Dies als Bewerbungsrede anzusehen, wäre Quatsch."
Es ist Gänsweins erste Predigt im Freiburger Münster seit seiner Priesterweihe dort vor 29 Jahren. "Ich bin immer noch Priester der Erzdiözese Freiburg und verstehe mich auch als solcher", sagte er.
Gänswein ist seit zehn Jahren eine der zentralen Figuren im Vatikan. Seit 2003 ist er Privatsekretär von Benedikt XVI., zudem ist er seit Anfang des Jahres Erzbischof im Vatikan und Leiter der Präfektur des päpstlichen Hauses. Gänswein äußerte sich am Rande der Geburtstagsfeier des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch (75).
Quelle: dpa
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