10.08.2013, 16:58 Uhr | dpa
Martina Renner (Quelle: dpa)
Eine 1998 gefundene Telefonliste des späteren NSU-Mitgliedes Uwe Böhnhardt ist vermutlich nie ausgewertet und 2005 vernichtet worden. Wie die Obfrau der Linken im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, Martina Renner, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa sagte, geht das aus einer Stellungnahme des Landeskriminalamtes an den Ausschuss hervor.
Demnach war die Telefonliste zusammen mit anderen Asservaten bei einer Durchsuchung in Böhnhardts Wohnung am 26. Januar 1998 gefunden und später der Geraer Staatsanwaltschaft übergeben worden. Dort sei sie dann zusammen mit weiteren Gegenständen und Unterlagen vernichtet worden.
Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Samstag) ist nicht mehr nachvollziehbar, ob die Ermittler Einsicht in die Liste nehmen konnten. Obwohl sich auf dieser Liste möglicherweise Kontaktleute und Fluchthelfer des NSU-Trios befanden, hätten die Ermittler das Papier nach eigenen Aussagen nie zu Gesicht bekommen, hieß es. Ein Ministeriumssprecher in Erfurt wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.
Quelle: dpa
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