Lebensmittel
Handelskonzerne sammeln Geld für Tierschutz06.09.2013, 16:39 Uhr | dpa
Lidl (Quelle: dpa)
Lidl und andere große deutsche Handelsketten wie Edeka, Rewe und Metro wollen zusammen den Tierschutz in der Schweinezucht, Hähnchen- und Putenmast verbessern. Aus einem gemeinsam finanzierten, millionenschweren Fonds sollen ab 2014 Landwirte für die Mehrkosten entschädigt werden, die durch eine artgerechtere Haltung entstehen.
Lidl, Edeka und Rewe bestätigten am Freitag ihre Teilnahme. Eine Metro-Sprecherin begründete das Engagement des Konzerns damit, dass es für die Kunden immer wichtiger werde, wie die Produkte hergestellt würden, die er kaufe. Zur Metro gehört die Supermarktkette Real.
Allerdings steht die Zustimmung des Bundeskartellamtes zu der Gemeinschaftsaktion noch aus. Ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde sagte der Nachrichtenagentur dpa am Freitag: "Bisher ist das Projekt für eine kartellrechtliche Prüfung noch nicht konkretisiert genug. Wir werden uns zu gegebener Zeit damit beschäftigen."
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte berichtete, die Handelskonzerne wollten in den Fonds einen "vermutlich dreistelligen Millionenbetrag" einzahlen. An der branchenübergreifenden Initiative für mehr Tierwohl beteiligen sich neben dem Lebensmittelhandel auch führende Vertreter aus Land- und Fleischwirtschaft. Medienberichten zufolge soll auch Deutschlands größer Discounter Aldi mitmachen.
06.09.2013, 16:39 Uhr | dpa
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